Stellungnahme zu Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen

„Weckruf“ des Fahrradclubs an die Kommunen – ADFC: „Radschnellverbindungen priorisiert verfolgen“

Karlsruhe/Rastatt/Baden-Baden, 08.02.2019, Bericht: ADFC Der Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein stellte am 6. Februar die Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindungen vor.

Laut der Studie sind 120 Kilometer Radschnellverbindungen in der Region zwischen Bühl im Süden und Bruchsal im Norden machbar. Die ADFC Kreisverbände in Karlsruhe und Baden-Baden Bühl Rastatt sehen sich durch das Ergebnis der Machbarkeitsstudie bestätigt, dass in der Region für die Radpendler und Radpendlerinnen mehr gemacht werden muss und auch kann. Es besteht ein großes Potenzial negative Auswirkungen des individuellen Autoverkehrs, zum Beispiel in Form von Abgasen und Lärm, zu reduzieren.

Die Studie zeigt, dass Relationen die Bedingungen für Radschnellverbindung erfüllen. Wir fordern das Land auf, die Ergebnisse aufzugreifen und zügig die Planung voranzubringen. Sollte es mehr als die zehn Verbindungen mit dem Potenzial geben, sollten auch die Überzähligen in der Region auch gefördert werden. Bei den Verbindungen unterhalb des Landespotenzials, schlägt der ADFC den Kommunen vor, sie in kommunaler Trägerschaft zu verwirklichen und in den Planungsprozess einzusteigen. Die möglichen Korridore für Radschnellverbindungen sind zu sichern und nicht durch andere Bau- und Infrastrukturprojekte zu verunmöglichen.


Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.