Neue Ausstellung ab 3. Oktober

Ausstellung zum deutschen Impressionismus in Baden-Baden – „Max Liebermann und seine Zeit“ im Museum Frieder Burda

Ausstellung zum deutschen Impressionismus in Baden-Baden – „Max Liebermann und seine Zeit“ im Museum Frieder Burda
Das Museum Frieder Burda zeigt ab 3. Oktober die Ausstellung „Impressionismus in Deutschland. Max Liebermann und seine Zeit“. Foto: Archiv

Baden-Baden, 21.08.2025, Bericht: Redaktion Eine auch kunstgeschichtlich relevante Ausstellung kündigt das Museum Frieder Burda für den 3. Oktober an. «Max Liebermann und seine Zeit» gehe auf die Geschichte des Impressionismus ein.

Max Liebermann lebte von 1847 bis 1935 und gilt als Wegbereiter des deutschen Impressionismus. Über hundert Werke aus mehr als sechzig internationalen Sammlungen sollen «einen facettenreichen Überblick über die deutsche Variante einer Stilrichtung geben, die ihren Ausgangspunkt in den 1860er Jahren um französische Künstler wie Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir gefunden hatte», heißt es aus dem Museum in der Lichtentaler Allee.

 

Zum Hintergrund schreibt das Museum FRider Burda: «Viele deutsche Künstlerinnen und Künstler reisten nach Paris, um sich mit der Malerei der französischen Moderne vertraut zu machen. Andere entdeckten sie durch Ausstellungen an fortschrittlichen Galerien wie dem Berliner Kunstsalon von Paul Cassirer. Bereits in den 1890er Jahren begann Hugo von Tschudi, Direktor der Nationalgalerie, bedeutende Werke des französischen Impressionismus für die Berliner Sammlung zu erwerben. Liebermann baute eine beachtliche Privatsammlung auf diesem Gebiet auf, die Gäste in seiner Villa am Wannsee bewundern konnten. Dort entstand ab 1909 auch sein berühmter Garten, dessen farbintensive Blütenpracht zum Hauptmotiv seines impressionistischen Spätwerks wurde.»

Motivisch setzten sich Liebermann und seine Kolleginnen und Kollegen mit einer Vielzahl von Themen auseinander – von sonnendurchfluteten Landschaftsdarstellungen über einfühlsame Porträts bis zu sorgfältig arrangierten Stillleben. Die Ausstellung Impressionismus in Deutschland spanne mit über 100 Leihgaben aus mehr als 60 internationalen Museen und Privatsammlungen den Bogen von den 1880er- bis zu den 1920er-Jahren, erklärt das Museum Frieder Burda. Gezeigt werden ikonische Arbeiten von Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt und Fritz von Uhde, ergänzt um zahlreiche Werke von Malerinnen und Malern, deren Beitrag zur Bewegung es neu zu entdecken gelte, darunter Dora Hitz, Philipp Franck, Friedrich Kallmorgen, Gotthardt Kuehl, Christian Landenberger, Sabine Lepsius, Maria Slavona, Eva Stort und Lesser Ury.




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