Veteranentag
Baden-Baden feierte seine Bundeswehrveteranen – Auf Antrag der FDP

Baden-Baden, 15.06.2026, Bericht: Redaktion Zu einem Empfang zum Nationalen Veteranentag hatte das Baden-Badener Rathaus schon letzte Woche auf Initiative von FDP-Fraktionschef Rolf Pilarki eingeladen. Im April 2024 beschloss der Deutsche Bundestag, den Veteranentag einzuführen und am 15. Juni zu feiern.
Im Baden-Badener Rathaus wurde dieser Tag mit einem offiziellen Empfang begangen. «Dabei standen nicht militärische Leistungen im Vordergrund, sondern die Anerkennung für Menschen, die in der Bundeswehr gedient haben – und für ihre Familien», hieß es dazu aus dem Rathaus. Der Gedenktag stelle ein «öffentliches Zeichen des Respekts für den Dienst und den persönlichen Einsatz der Soldatinnen und Soldaten für Frieden, Freiheit, Demokratie und gesellschaftliche Stabilität» dar.
Der Beschluss von 2024 für den Veteranentag steht wohl auch in direktem Zusammenhang zu einer veränderten weltpolitischen Sicherheitslage Mit der proklamierten «Zeitenwende» rückte die Bedeutung von Landes- und Bündnisverteidigung sowie der Rückhalt für die eigenen Streitkräfte in den politischen und gesellschaftlichen Fokus. Als Veteranin oder Veteran gilt, wer im aktiven Dienst der Bundeswehr steht oder ehrenhaft aus diesem ausgeschieden ist. Es ist im Gegensatz zu Ländern wie den USA keine Teilnahme an einem Auslandseinsatz oder eine Mindestdienstzeit erforderlich. Damit sind in Deutschland schlagartig 10 Millionen Menschen zu Veteranen geworden.
Die Initiative für die dem Empfang im Baden-Badener Rathaus ging vor allem von FDP-Fraktionschef Rolf Pilarski aus, selbst Oberfeldwebel der Reserve sowie Landesbeauftragter Ü65 im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Landesgruppe Baden-Württemberg. Zehn Veteranen hatten in Baden-Baden ihr Kommen zugesagt.
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