Aus dem Rathaus Bühl

Bühl wird zur internationalen Bluegrass-Metropole – Festival ab 16. Mai

Bühl wird zur internationalen Bluegrass-Metropole – Festival ab 16. Mai
Gemeinsam mit der niederländischen Sängerin Kikki Géron eröffnet „Bluegrass Cash“ das Festival in diesem Jahr. Foto: Ela Mergels

Bühl, 05.02.2025, Bericht: Rathaus Wenn Bühl am 16. und 17. Mai wieder zur Bluegrass-City wird, werden Konzertbesucher auch Frankreich, Niederlande, Österreich und der Schweiz erwartet.

Neben dem XXL-Abend am Samstag im Bürgerhaus Neuer Markt richtet sich die weitgehend unbestuhlte Eröffnungsveranstaltung des 21. Internationalen Bühler Bluegrass- Festivals am Freitag, 16. Mai, beim Landmaschinenhandel Josef Oechsle auch in diesem Jahr wieder an ein regionales und auch jüngeres Publikum. «Da kommen auch Menschen, die mit Bluegrass grundsätzlich weniger zu tun haben», sagt Patrick Fuchs, der künstlerische Leiter des Festivals. Auf eine bunte Mischung, auf die Fuchs wie bereits in den Vorjahren an beiden Festival-Tagen bei der Programmzusammenstellung geachtet hat, dürfen sich die Besucher zum Auftakt «in einer coolen Location» freuen. In der ausgeräumten Oechsle-Werkstatt treten ab 20.00 Uhr eine Band aus Köln sowie im Anschluss eine US-Formation mit der Energie von AC/DC auf.

 

Zunächst wird «Bluegrass Cash» mit der niederländischen Sängerin Kikki Géron zu hören sein. «Es ist die wohl weltweit erste Bluegrass-Band, die die Songs und den Stil der Countrymusik-Legende Johnny Cash im Bluegrass-Format präsentiert», so Fuchs. Die vier Musiker aus der Rheinmetropole überzeugen durch stampfenden Rhythmus, virtuose Soli und einen harmonischen vielstimmigen Gesang. Sie teilen ihre Freude am Spielen mit ihrem Publikum und nehmen sie mit auf eine gemeinsame Reise durch das Repertoire von Johnny Cash. Géron, die sich besonders durch die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern einen Namen gemacht hat, übernimmt im Konzert den Part von June Carter Cash, der ehemaligen Frau der Musik-Legende.

Ihr ganz eigenes Ding machen im Anschluss «Hayseed Dixie». Als die vier Amerikaner 2001 mit ihrem ersten Album «A Hillbilly Tribute to AC/DC» an die Öffentlichkeit traten, konnte man nicht ahnen, dass die Band damit ein eigenes musikalisches Genre begründen würde: Rockgrass. Im ungewöhnlichen musikalischen Konzept von «Hayseed Dixie» finden Aspekte zusammen, die hier sehr gut harmonieren: Akustische Instrumente, Rocksongs und Humor. Nachdem anfangs überwiegend Rocksongs von AC/DC, Kiss und Aerosmith in Bluegrass-Arrangements vorgetragen wurden, schrecken «Hayseed Dixie» heute auch nicht mehr vor Hits von Queen, ABBA oder den BeeGees zurück. Eigene Kompositionen bereichern das Repertoire zunehmend. Und über allem steht immer die enthusiastische Bühnenpräsenz und der Spaß an der Musik.

Mehr. www.bluegrassfestivalbuehl.de.




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