Aus dem Rathaus Bühl

Das große Erbe von Walter Fuchs in Bühl – Bluegrass-Festival mit Musikern aus USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland

Das große Erbe von Walter Fuchs in Bühl – Bluegrass-Festival mit Musikern aus USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland
Mit Jake Vaadeland kommt am 29. Mai ein Shootingstar der Szene nach Bühl zum Werkstattkonzert der Firma Oechsle. Foto: Morten Fog #Tønder Festival

Bühl, 04.03.2026, Bericht: Redaktion Viele Jahre lang war Walter Fuchs beim damaligen SWF und später bei Radio Victoria in Baden-Baden eine Institution.

Er schlug schon damals einen Bogen über den Atlantik in die USA und machte die Country Musik auch bei uns populär. Daraus ging das Internationale Bluegrass-Festival hervor, das aus Baden-Badener Sicht leider in Bühl stattfindet und dort zum bedeutenden Imagefaktor für die Stadt wurde.

Die Mitteilung aus dem Rathaus Bühl vom 3. März 2026 im Wortlaut:

Ein Senkrechtstarter, ein langersehnter Wunsch, der in Erfüllung geht, und ein musikalisches Experiment mit der Schwarz-Orgel: Das ist das 22. Internationale Bühler Bluegrass-Festival, das am letzten Maiwochenende mit sechs Gruppen aus den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland in der Werkstatt des Landmaschinenhandels Oechsle und im Bürgerhaus Neuer Markt steigt – sowie am dritten Tag erstmals in der Kirche St. Peter und Paul. «Unser Markenzeichen ist es, sehr unterschiedliche Bands zu präsentieren, die auf der Grundlage von Bluegrass ihre eigene Musikfarbe entwickeln», sagt der künstlerische Leiter Patrick Fuchs. Und dieses Credo wird vom 29. bis 31. Mai auch noch hochkarätig umgesetzt – vom ersten Tag an.

 

Bereits beim Auftakt bei ungezwungener Atmosphäre in der unbestuhlten Halle des langjährigen Sponsors Stefan Oechsle steht mit Jake Vaadeland ein mit mehreren Preisen geadelter Sänger und Multi-Instrumentalist auf der Bühne. Der packende Retro-Sound seiner Sturgeon River Boys erinnert stark an die 50er Jahre. «Wir können stolz darauf sein, dass es uns gelungen ist, diesen Shootingstar nach Bühl zu holen», freut sich Fuchs auf den Kanadier und dessen mitreißende Mischung aus Bluegrass, Old-School-Country und Rockabilly. Zuvor werden die für ihre energiegeladenen Songs bekannten Briten von «Old Baby Mackerel» das Festival eröffnen.

Der Top-Act am Samstag sind «The Kruger Brothers», die seit nunmehr 20 Jahren auf der Wunschliste der Veranstalter stehen. Uwe und Jens Kruger sind einst aus der Schweiz in die USA ausgewandert, um ihren amerikanischen Traum zu verwirklichen – mit einer virtuosen Mischung aus Folk und Bluegrass mit ganz eigenen Akzenten. Außerdem treten im Bürgerhaus Neuer Markt ab 17.00 Uhr «Sacred Sounds of Grass» auf sowie die US-Bands «Damn Tall Buildings» und «Chris Jones & The Night Drivers», ausgesprochene Publikumslieblinge, die bereits zum vierten Mal in Bühl zu erleben sind.

Sozusagen als Zugabe für die beiden Konzertabende, die im vergangenen Jahr mit mehr als 1.000 Musikfans ausverkauft waren, heißt es am Sonntag nach dem Hauptgottesdienst gegen 11.30 Uhr «Bluegrass meets Schwarz-Orgel». Dann treffen bei freiem Eintritt in Kooperation mit dem Förderverein Kirchenmusik St. Peter und Paul die sakral gefärbten Songs der ältesten deutschen Bluegrass-Combo «Sacred Sounds of Grass» auf die besondere Klangfülle der pneumatischen Schwarz-Orgel aus dem Jahr 1928.

Alle Informationen zum 22. Internationalen Bühler Bluegrass-Festival und zum Vorverkauf (Freitag: 21 Euro; Samstag: 39 Euro; Festivalticket: 51 Euro) im Bürgerhaus Neuer Markt, www.buergerhaus-buehl.de, stehen auf der Festival-Webseite unter www.bluegrassfestivalbuehl.de.




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