Ehrenmedaille des Elysee-Vertrags
Europahymne und hohe Ehrung für Bade-Badener Serge Chéri-Zécoté – Engagement für deutsch-französischen Freundschaft

Baden-Baden, 06.11.2023, Bericht: Redaktion Am vergangenen Mittwoch wurde bei einem Festakt in der Residenz Bären in Baden-Baden Serge Chéri-Zécoté, Gründungspräsident der Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg e.V., mit der Ehrenmedaille des Elysee-Vertrags geehrt.
Die Ehrenmedaille wurde Serge Chéri-Zécoté von Gaël de Maisonneuve, dem Generalkonsul von Frankreich in Stuttgart, übergeben.
«Diese Medaille, zum 60. Jubiläum des Elysee-Vertrags gegründet und verliehen vom Observatorium der Deutsch-Französischen Beziehungen für den Europäischen Aufbau (Observatoire des Relations Franco-Allemandes pour la Construction Européenne) und dem Zentrum für Deutsch-Französische Hohe Studien für Europa (Centre des Hautes Études Franco-Allemandes pour l’Europe), zeichnet ein außergewöhnliches Engagement für die Freundschaft zwischen beiden Völkern und die europäische Sache aus», erklärt der Verein der Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg, in einer Mitteilung.
Die weitere Mitteilung von Antoine Ruck, Freunde von Martinique und der Karibik, im Wortlaut:
Außer dem Vorstand und den Mitgliedern des Vereins, waren viele Ehrengäste präsent, insbesondere Oberbürgermeister Dietmar Späth, Stadtrat Werner Henn, Audrey Leclerc konsularische Vertrerin der Franzosen im Ausland in Süddeutschland und Mitglied der Nationalversammlung der Auslandsfranzosen, Dr Martine Schoeppner Honorarmitglied der Nationalversammlung der Auslandsfranzosen, Rudi Leonhardt Präsident der deutsch-französischen Gesellschaft, Claire Goldammer Vize-Präsidentin der deutsch-französischen Gesellschaft, Ute Blumeyer Leiterin des Brahmshauses.
Mit der Europahymne, gespielt von der talentierten Violonistin Fanny Anaïs Schell, wurde die Feier eröffnet.
Bevor Generalkonsul Gaël de Maisonneuve die Ehrenmedaille ansteckte, erinnerte er an den Lebenslauf Chéri-Zécotés, der 1938 in Fort-de-France (Martinique) das Licht der Welt erblickte. Er unterstrich unter anderem seine militärische Karriere, die von mehreren Auszeichnungen und Orden gekrönt wurde, und die ihn letztendlich nach Baden-Baden führte. Hier lernte er seine künftige Frau kennen, was ihn veranlasst hat Baden-Badener Bürger zu werden und sich seitdem, unter anderem, für die deutsch-französische Freundschaft, insbesondere mit dem Blickwinkel der französischen Überseegebiete in der Karibik, einzusetzen. Außer seinen vielseitigen beruflichen, sozialen, gewerkschaftlichen und politischen Engagements, begrüßte Gaël de Maisonneuve die Gründung 2003 durch Serge Chéri-Zécoté des Vereins der Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg, dessen Vorsitzender er seitdem ist. Dieser Verein, durch seine kulturellen Veranstaltungen über bemerkenswerte Künstler und Persönlichkeiten aus der Martinique und der Karibik, seine humanistische und humanitäre Unterstützung an Hilfsbedürftige aus der Karibik, seien es mittellose Studenten oder Hurrikanopfer, trägt zweifellos zu besseren Kenntnis dieser Ultraperiphären Gebieten Europas hierzulande bei.
Mit der Marseillaise wertete noch Fanny Anaïs Schell und ihre Violine die Auszeichnung auf.
In seiner anschließenden Ansprache fand OB Späth, dass die Parolen «Alle Menschen werden Brüder» aus der Ode an die Freude, die im Auftakt gespielt wurde, zur heutigen Veranstaltung ganz besonders passt. Er gratulierte herzlich Serge Chéri-Zécoté für seine wohlverdiente Ehrenmedaille und unterstrich wie sein von ihm gegründeten Verein der Freunde von Martinique und der Karibik dem internationalen und weltoffenen Charakter der Stadt Baden-Baden beiträgt.
Serge Chéri-Zécoté zeigte sich von all dieser Ehre, die ihm zuteilwurde, sehr gerührt und sprach seine Liebe zu Baden-Baden, die schon lange seine Heimat geworden ist, aus mit: «Ich wohne nicht in Deutschland, ich wohne in Baden-Baden.» Er dankte allen Gäste für ihre Anwesenheit und Unterstützung zu diesem Anlass und lud danach alle zum gemütlichen Beisammensein und leiblichen Wohl ein.
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