Erinnerungsaktion
Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung in Baden-Baden – Vertragswidriger Umgang mit Synagogen-Grundstück weiterhin ein Tabu

Baden-Baden, 30.04.2026, Bericht: Redaktion Mit der Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigen sich Baden-Badener Schüler. Derweil bleiben die aktuellen Themen zum Vertragsbruch der Eigentümer des Grundstücks der alten Synagoge weiterhin ein Tabu.
Trotz der Proteste der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden, wird das Grundstück weiterhin für profane Zwecke genutzt. Das Grundstück liegt in der Stephanienstraße, genau gegenüber dem Realschüler, die über die Vorgänge dort wohl eher nicht informiert sind.
Die Mitteilung aus dem Rathaus Baden-Baden vom 29. April 2026 Baden-Baden im Wortlaut:
Zum Jahrestag der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 findet am Montag, 11. Mai, um 17.30 Uhr eine öffentliche Gedenkveranstaltung hinter der evangelischen Stadtkirche statt. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.
Im Mittelpunkt steht eine von Schülern der Realschule Baden-Baden gestaltete Erinnerungsaktion. Auf Initiative der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) setzen sich Jugendliche mit dem Leben und Werk von Schriftstellern auseinander, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Bianca Ruf, Emilia Klingler und Sören Christ aus der Klasse 9a porträtieren in ihren Beiträgen die Autoren Jakob Wassermann, Anna Seghers und Alfred Döblin, die einen besonderen Bezug zur Region haben. Dabei beleuchten sie deren Biografien, ihr literarisches Wirken und präsentieren ihre Ergebnisse. Das Projekt wird von der Geschichtslehrerin Sandra Boos begleitet und von Barbara Hoffs, Ehrenvorsitzende der DIG AG Mittelbaden, initiiert.
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