Erfolgreiche Ausstellung

Max Liebermann lockte 95.000 Besucher nach Baden-Baden – Rekordbesuch, aber Marc Chagall bleibt unerreicht

Max Liebermann lockte 95.000 Besucher nach Baden-Baden – Rekordbesuch, aber Marc Chagall bleibt unerreicht
95.747 Gäste besuchten die Ausstellung „Impressionismus in Deutschland. Max Liebermann und seine Zeit“ im Museum Frieder Burda.

Baden-Baden, 10.02.2026, Bericht: Redaktion Den großen Ansturm und den Besucher-Rekord der Marc Chagall-Ausstellung aus den Anfängen des Museums schaffte das Museum Frieder Burda mit der nun zu Ende gegangenen Ausstellung nicht ganz.

Damals, als Frieder Burda noch lebte, waren über 200.000 Besucher in die Lichtentaler Allee gepilgert. Die Ausstellung «Impressionismus in Deutschland. Max Liebermann und seine Zeit» führte nach Angaben des Museums aber immerhin 95.000 Kunstliebhaber in die Ausstellung, die am Sonntag zu Ende ging.

Die Mitteilung des Museum Frieder Burda vom 9. Februar 2026 im Wortlaut:

Am Sonntag endete mit 95.747 Besucherinnen und Besuchern die Ausstellung «Impressionismus in Deutschland. Max Liebermann und seine Zeit» (03.10.2025 – 08.02.2026) im Museum Frieder Burda. Die Schau zählt damit zu den großen Publikumserfolgen in der Geschichte des Hauses und war die bestbesuchte Ausstellung seit mehr als zehn Jahren. Neben der hohen Gesamtresonanz verzeichnete die Schau vor allem eine starke Nachfrage nach Gruppenführungen, die etwa zehnmal so hoch lag wie in vergleichbaren Ausstellungszeiträumen. Außergewöhnlich hohe Verkaufszahlen verzeichneten darüber hinaus der Ausstellungskatalog sowie der begleitende Audioguide.

 

Mit «Impressionismus in Deutschland. Max Liebermann und seine Zeit» luden über 100 Werke aus mehr als 60 internationalen Sammlungen dazu ein, die Vielfalt des deutschen Impressionismus neu zu entdecken. Im Mittelpunkt stand dabei mit Max Liebermann (1847–1935) der Maler, der als Wegbereiter der Bewegung gilt. Außerdem gezeigt wurden Arbeiten von 20 Kolleginnen und Kollegen, darunter bedeutende Werke von Lovis Corinth, Dora Hitz, Friedrich Kallmorgen, Sabine Lepsius, Maria Slavona, Max Slevogt, Eva Stort, Fritz von Uhde und Max Uth.

«Mich begeisterte, wie unmittelbar die Werke unsere Besucherinnen und Besucher berührten. Dass auch viele Menschen von weit her angereist sind und manche die Ausstellung sogar mehrfach gesehen haben, zeigt, wie lebendig und relevant diese Epoche bis heute wirkt», betont Florian Trott, Kaufmännischer Direktor des Museum Frieder Burda.

Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Zweite Station der Schau ist das Museum Barberini in Potsdam, wo die Ausstellung vom 28. Februar bis zum 7. Juni 2026 zu sehen sein wird.

Im Museum Frieder Burda folgt auf den deutschen Impressionismus die Ausstellung «Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus» (28. Februar bis 2. August 2026).




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