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Aus dem Museum LA8

Museum LA8 sieht die Welt von Oben – Tagung am 4. Mai in Baden-Baden

Museum LA8 sieht die Welt von Oben – Tagung am 4. Mai in Baden-Baden
P. W. Preobrashenski, Otto Lilienthal mit dem Vorflügelapparat auf dem Fliegeberg in Lichterfelde (Berlin), 1895, Platinotypie auf Karton, Otto-Lilienthal-Museum, Anklam

Baden-Baden, 16.04.2019, Bericht: Museum LA8 Am Samstag, den 4. Mai, um 9:15 Uhr, lädt das Museum LA8 zur vorbereitenden Tagung der Ausstellung «Die Welt von oben. Der Traum vom Fliegen im 19. Jahrhundert» ein, die im September eröffnet werden soll.

Seit der Antike träumten die Menschen vom Fliegen. Der Durchbruch zur technischen Realität des freien Flugs durch die Lüfte gelang endgültig erst Anfang der 1890er Jahre. Die der Vogelschwinge nachgeformte Tragfläche war für Otto Lilienthal der Ausgangspunkt, der zu den ersten erfolgreichen Gleitflügen und zur Entdeckung der bis heute angewandten Prinzipien des Auftriebs führte.

Zu den Vortragenden zählt der Physiker und Leiter des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam, Dr. Bernd Lukasch, der über Lilienthals technischen Durchbruch und die moderne Fotografie referieren wird. Auf der Tagung untersuchen Experten aus Physik und Kunstgeschichte, Medientheorie und Kulturgeschichte, wie eng das Fliegen Kunst und Technik im 19. Jahrhundert miteinander verknüpfte, unter anderem Prof. Dr. Matthias Winzen, Kurator Philipp Kuhn, SWR2-Musikredakteur Bernd Künzig sowie Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Johannes Bilstein. Prof. Natascha Adamowsky, Medienwissenschaftlerin an der Universität Siegen, begibt sich in ihrem Vortrag auf eine ästhetisch-poetische Spurensuche. Den Abschluss des Programms bestreitet Dr. Andreas Erb, Germanist an der Universität Duisburg-Essen, mit seiner Betrachtung über den Zusammenhang von Ballonfahrt und Weltverachtung.

Um Reservierung für die Tagung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 07221/500796-32. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.


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