Nuclearban-Rennrad-Tour in Baden-Baden

OB Späth möchte Baden-Baden mehr ins Gespräch bringen – „Als möglichen Verhandlungsort für die aktuellen Krisen der Welt“

Baden-Baden, 23.06.2025, Bericht: Redaktion Über die Nuclearban-Rennrad-Tour, die in Baden-Baden Station am Sonntag machte, berichtet Marduk Buscher und geht auch auf die Intension von Oberbürgermeister Dietmar Späth ein, der Baden-Baden mehr «als möglichen Verhandlungsort für die aktuellen Krisen der Welt – vornehmlich für den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine – ins Gespräch gebracht» sehen wolle.

Der Bericht von Marduk Buscher im Wortlaut:

Rund 50 Teilnehmer der alljährlich stattfindenden Nuclearban-Tour 2025 trafen heute beim Zwischenstopp an der Fieserbrücke in Baden-Baden ein. Die von Roland Blach und der Pressehütte der Friedenswerkstatt Mutlingen organisierte Tour quer durch Baden-Württemberg möchte an den Nichtverbreitungsvertrag für Atomwaffen erinnern und Deutschland endlich zur Unterzeichnung auffordern. «Wenn man das Monate vorher bis ins Kleinste vorbereitet und plant, ahnt man ja nicht, welche weltpolitischen Geschehnisse gerade stattfinden, wenn es endlich so weit ist», räsonierte der Friedensbewegte angesichts der gerade stattfindenden Eskalation des Krieges Israels und der USA gegen den Iran. Nukleare Abrüstung – das sollte im Sinne der Teilnehmenden nicht unbedingt mit bunkerbrechenden Bomben und von einseitig interessierter Position aus herbeigeführt werden.

 

Begrüßt wurden die bei über 33 Grad ordentlich geforderten Sportler durch die Friedensmahnwache rund um Tina und Klaus Lipps, sowie einem liebevoll und attraktiv bestückten Catering-Stand der Familie von Helga Decker (Decker‘s Biohof und Bio-Musterregion Baden plus). Die Eisdiele Capri hatte sich dankenswerter Weise bereit erklärt, seine Toiletten – zusätzlich zu den öffentlich zugänglichen Einrichtungen an der Fieserbrücke zur Verfügung zu stellen.

Ehrengast des Zwischenstops war der Baden-Badener Oberbürgermeister Dietmar Späth, der es sich nicht nehmen ließ, die Radler mit ihrem Begleittross zu begrüßen. Gerade für Baden-Baden als «Friedenshauptstadt der Welt» sei es Ehre und Bekräftigung, Teil der Friedensbewegung zu sein. Nicht von ungefähr habe er ja Baden-Baden als möglichen Verhandlungsort für die aktuellen Krisen der Welt – vornehmlich für den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine – ins Gespräch gebracht.

Roland Blach erwiderte in seiner Dankesrede, er werde sich im Rahmen der Friedensbewegung dafür einsetzen, dass dieser Vorstoß des Oberbürgermeisters stärker wahrgenommen werde.




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