Mitgliederversammlung

Personalie bei Badischen Jägern Rastatt Baden-Baden – Kreisjägermeister Frank Schröder im Amt bestätigt

Baden-Baden, 27.03.2023, Bericht: Redaktion Die Mitgliederversammlung der Badischen Jäger Rastatt/Baden-Baden e.V. bestätigten am Freitag Kreisjägermeister Frank Schröder und den gesamten Vorstand für weitere vier Jahre im Amt.

Voll besetzt war der Veranstaltungssaal des Unimog-Museums in Gaggenau, als sich am vergangenen Freitag die Badischen Jäger Rastatt / Baden-Baden zu ihrer Mitgliederversammlung getroffen haben. Rund 150 Jägerinnen und Jäger folgten der Einladung. Es galt insbesondere, die Vorstandschaft des Kreisvereins neu zu wählen.

Gewählt wurde für weitere vier Jahre durchweg einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen:

Kreisjägermeister: Dr. Frank Schröder
Stellvertretender Kreisjägermeister: Dr. Johannis v. Magnis
Schatzmeister: Karl-Wilhelm Groß
Jugendobfrau: Daniela Lamprecht
Schießobmann: Norbert Luitz
Presseobmann: Prof. Dr. Thomas Bippes
Biotopobmann: Tom Seifert
Forstlicher Beisitzer: Florian Schnaible
Vertreter der Revierpächter: Rolf Ihle.

Die weitere Mitteilung der Badischen Jäger Rastatt/Baden-Baden e.V. im Wortlaut:

In seinem Tätigkeitsbericht ging Frank Schröder vor allem auf zurückliegende Veranstaltungen und auf aktuelle Entwicklungen im Blick auf den Wolf, den Goldschakal, den Luchs und das Auerwild ein und hegte die Hoffnung, dass ein Ausgleich der unterschiedlichen Interessen – etwa von Landwirtschaft, Naturschutz, Waldbesucher und Jägerschaft - geschaffen werden könne. Vor allem der Goldschakal, der aus Südost- und Osteuropa zu uns kommt, macht sich derzeit flächendeckend breit.

 

«Allein 350 Goldschakal-Sichtungen gibt es derzeit in Baden-Württemberg. Noch kann das Tier, das kräftiger und hochbeiniger als der Fuchs ist, nicht bejagt werden. Wir werden genau beobachten müssen, welche Auswirkungen der Goldschakal auf Niederwild und auch auf die leider sehr niedrigen Auerhahn-Bestände haben wird», so Frank Schröder. Auch auf die anstehenden Aufgaben verwies Frank Schröder. So werden die Badischen Jäger ein Mentorenprogramm zusammen mit den Hegeringen auflegen. «Wir müssen die Jungjäger an die Hand nehmen und sie in den ersten Jahren in Sachen Jagdethik und Waidwerk begleiten.»

Neben dem Bericht des Kassenprüfers, dessen Haushalt genehmigt und dessen Arbeit und der gesamten Vorstandschaft nach einem Bericht der Kassenprüfer entlastet wurde, informierten Diana Fritz und Florian Schildhauer von der Naturschutzbehörde des Landkreises Rastatt über aktuelle Aspekte des Naturschutzes. Dabei standen vor allem gesetzlich geschützte Biotope und FFH-Mähwiesen im Vordergrund. Stellvertretend für den Landrat des Landkreises Rastatt richtete Thomas Nissen, Leiter der Unteren Forstbehörde ein Grußwort an die Mitgliederversammlung. Er dankte den Badischen Jägern für die gute Zusammenarbeit. Dabei hob er insbesondere die Kitzrettung der Jägerschaft hervor, die im Landkreis beispielhaft durchgeführt werde. Abschließend berichtete Tim Messmer, der die Kitzrettung leitet, über Neuigkeiten in der Organisation und den Möglichkeiten, die eine neu angeschaffte Drohne biete. Im vergangenen Jahr 2022 konnten die Kitzretter mit drei Drohnen 296 Kitze im Zeitraum von Ende April bis Mitte Juli vor der Mahd retten. Die Zusammenarbeit zwischen den Landwirten und den Kitzrettern, so Tim Messmer, funktioniere sehr gut.




Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.