Reise zur Jubiläumsfeier
Sommer, Sonne, Meer, Musik – Baden-Badener in der ersten Partnerstadt Menton

Baden-Baden, 16.06.2025, Bericht: Redaktion Menton, Baden-Badens französische Partnerstadt, sei immer eine Reise wert, schreibt Martina Simonis, Pressewartin des Spiritual- und Folklorechor Baden-Baden e.V., in einem Reisebricht in die erste Partnerstadt von Baden-Baden in Südfrankreich.
Der Chor nahm dort am Festwochenende zum 90-jährigen Jubiläum der Mentoneser Folkloregruppe La Capeline teil.
Der Bericht von Martina Somonis vom 15. Juni 2025 im Wortlaut:
Der Spiritual- und Folklorechor nahm die Einladung der Mentoneser Folkloregruppe La Capeline, das große Festwochenende zu ihrem 90-jährigen Jubiläum gemeinsam zu gestalten, gerne an. Mit amerikanischen und afrikanischen Gospels im Gepäck, reiste der Chor sowie Vertreter der Stadt und des Partnerschaftsvereins über das lange Pfingstwochenende nach Menton.
Die Beziehungen des Spiritual- und Folklorechors Baden-Baden zur Capeline sind fast so alt wie die Städtepartnerschaft selbst. Seit den frühen 1970er-Jahren besuchen sich die beiden Gruppen regelmäßig, unterbrochen wurde der Austausch nur während der Corona-Pandemie. Daher war die Vorfreude auf den gemeinsamen Auftritt auf beiden Seiten groß.
Bei gemeinsamen Proben und dem kurzweiligen Konzert- und Folkloreabend «A nos souvenirs d’enfants» mit der Capeline, der Alphornbläsergemeinschaft aus Montreux, der Volkstanzgruppe Lo Gantieirelo aus Millau und dem Spiritual- und Folklorechor Baden-Baden verging die Zeit wie im Flug. Ehrungen und Ansprachen durch Mentons Bürgermeister Yves Juhel, Vertreter der Stadt Baden-Baden und des Partnerschaftsvereins sowie Axel Schweikert, den Chorleiter des Spiritual- und Folklorechors, beschlossen den festlichen Abend. Am Sonntag folgte ein Open-Air-Konzert aller beteiligten Gruppen mitten in der Stadt auf dem Parvis Cocteau und ein großes Abschiedspicknick im wunderschönen Olivenhain Parc du Pian.
Sommer, Sonne, Meer, Musik – Menton hat alle Erwartungen erfüllt. Und wieder einmal bewiesen, wie viel Freude Partnerschaftspflege über Grenzen hinweg machen kann. Wehmütig, dass die Tage vorbei waren, aber mit schönen Erinnerungen an bereichernde Begegnungen im Gepäck, ging es am Montag wieder nach Hause.
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