Landtagswahl Baden-Württemberg am 8. März 2026

SPD-Landtagskandidat Emile Yadjo-Scheuerer bei Gesprächsabend in Baden-Baden – „Migrationserfahrungen aus eigener Biografie“

SPD-Landtagskandidat Emile Yadjo-Scheuerer bei Gesprächsabend in Baden-Baden – „Migrationserfahrungen aus eigener Biografie“
Emile Yadjo-Scheuerer, SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Baden-Baden. Foto: Archiv

Baden-Baden, 27.02.2026, Bericht: Redaktion Emile Yadjo-Scheuerer wird im Gespräch mit Ira Peter auch seine Lebenserfahrungen einbringen. Zum Veranstaltungsabend gehört auch die Lesung über Identität und Integration der Russlanddeutschen.

Der Abend beginnt am Samstag um 19 Uhr in Baden-Baden im Gutleuthaus.

Im goodnews4-VIDEO-Interview präsentierte der SPD-Landtags-Kandidat seine politischen Sichten und Ideen, die er gerne als Landtagsabgeordneter für die SPD in Stuttgart einbringen möchte. Gewählt wird am 8. März.

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Die Mitteilung von Emile Yadjo-Scheuerer vom 25. Februar 2026 im Wortlaut:

Aufgrund der hohen Nachfrage besucht die Autorin Ira Peter erneut die Region. Am Samstag, 28. Februar 2026, um 19:00 Uhr lädt der SPD-Landtagskandidat Emile Yadjo-Scheuerer zu einer Lesung mit anschließender Diskussion ins Gutleuthaus in Baden-Baden (Lange Straße 78, 76530 Baden-Baden) ein.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Unter dem Titel «Deutsch genug?» liest die Journalistin und Autorin Ira Peter aus ihrem gleichnamigen Buch &lauqo;Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen». Sie öffnet damit neue Perspektiven auf eine der größten, zugleich oft missverstandenen Migrationsgruppen Deutschlands: die rund 2,5 Millionen (Spät-)Aussiedlerinnen und Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion. Viele leben in unserer Region, etwa in Hügelsheim, Rheinmünster oder Rastatt, wo ab Ende der 1980er bis Ende der 1990er Jahre eine Landesaufnahmestelle für Spätaussiedler eingerichtet war.

 

Gängige Klischees prägen den öffentlichen Diskurs: «Russlanddeutsche wählen rechts, sprechen nur russisch und verehren Putin.» Doch wie viel Wahrheit steckt darin, und welche historischen Erfahrungen haben diese Menschen wirklich gemacht? Ira Peter nimmt das Publikum mit auf eine persönliche und gesellschaftliche Spurensuche, die von Diktatur, Deportation, kollektiver Traumatisierung und dem Verlust kultureller Identität erzählt. Sie berichtet von Scham über die eigene Migrationsgeschichte, dem Gefühl des Unerwünschtseins und den Folgen einer verfehlten Integrationspolitik.

Ira Peter selbst kam 1992 im Alter von neun Jahren von Kasachstan nach Deutschland. Seit 2017 beschäftigt sie sich öffentlich mit russlanddeutschen Themen, unter anderem als Podcasterin des mehrfach ausgezeichneten Formats «Steppenkinder». Sie arbeitet als freie Journalistin für Zeit Online, FAZ, Frankfurter Rundschau und den SWR. Auch Gastgeber Emile Yadjo-Scheuerer kennt Migrationserfahrungen aus eigener Biografie: 1988 in Yaoundé (Kamerun) geboren, kam er mit zehn Jahren nach Deutschland. Seit seiner Kindheit ist er immer wieder Rassismus und unbewussten Vorurteilen ausgesetzt. Mit der Veranstaltung will er zeigen, wie wichtig es ist, die Erfahrungen von (Spät-)Aussiedlerinnen und Aussiedlern sichtbar zu machen. Yadjo-Scheuerer kandidiert im Wahlkreis Baden-Baden bei der kommenden Landtagswahl.




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