Aus dem Rathaus Baden-Baden

Torah, Bibel und Koran in Baden-Baden – Interreligiöser Trialog zum Thema „Heilige Schriften“

Torah, Bibel und Koran in Baden-Baden – Interreligiöser Trialog zum Thema „Heilige Schriften“
Vlnr: Bogdan Stavarachi, Sehri Kilic, Christoph Müller und Daniel Naftoli Surovtsev. Foto: Hanna Panther / Stadt Baden-Baden

Baden-Baden, 02.08.2022, Bericht: Rathaus Wenn am Mittwoch, 28. September, im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Wochen der vierte öffentliche «Interreligiöse Trialog» stattfindet, stehen die «Heiligen Schriften» der drei in Baden-Baden vertretenen Weltreligionen im Mittelpunkt.

Die Vertreter von Judentum, Christentum und Islam stellen die Torah, die Bibel und den Koran vor und wollen dabei auch Fragen aus der Bevölkerung beantworten.

«Unsere bisherigen Veranstaltungen sind auf großes Interesse gestoßen», freut sich Sehri Kilic von der türkisch-islamischen Gemeinde, deren Moschee sich in Steinbach befindet. «Daher hatten wir die Idee», erläutert Christoph Müller von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, «Interessierte in diesem Jahr schon vorab in unseren Trialog einzubinden». Rabbiner Daniel Naftoli Surovtsev hat daher eine Facebook-Seite eingerichtet, über die ab sofort Fragen zu den Heiligen Schriften an die Mitwirkenden eingereicht werden können. Diese ist erreichbar unter www.facebook.com/trialogbadenbaden. Alternativ können die Fragen auch über die E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitgeteilt werden. Alle bis Donnerstag, 1. September, eingesandten Fragen fließen in die Abendveranstaltung am 28. September um 18.30 Uhr ein.

 

Die Vertreter der Baden-Badener jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinden trafen sich auf Initiative der kommunalen Integrationsbeauftragten Hanna Panther im Jahr 2019 erstmals. Seither findet jährlich eine öffentliche Veranstaltung im Baden-Badener Rathaus im Rahmen der Interkulturellen Wochen statt. Der Trialog versteht sich nicht zuletzt als Zeichen des Friedens und der Solidarität unter den lokalen Glaubensgemeinschaften.


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