Mai-Bürgertreff

Verein Stadtbild lädt ein – „Die großen Zeiten von Baden-Baden“ – „Es waren die Franzosen, besonders Vater Jaques und Sohn Edouard Bénazet“

Baden-Baden, 17.05.2025, Bericht: Redaktion Die nach vorne gerichteten Investitionen sind im zahlungsunfähigen Baden-Baden erstmal auf Eis gelegt. Dazu gehört auch das geplante Welterbe-Zentrum im Museum LA8.

Beim bevorstehenden Mai-Bürgertreff des Vereins Stadtbild Baden-Baden wird Eva Zimmermann, die neue Leiterin der «Abteilung Kulturelles Erbe – Welterbe» der Stadt Baden-Baden einführen und entführen in die große Zeit Baden-Badens im 19. Jahrhundert, als die Kurstadt sich zu dem internationalen Treffpunkt entwickelte, wie wir unsere Heimatstadt heute erleben.

 

Vielleicht macht die Referentin auch kurz Station zur Entscheidung der Tourismus-Chefin Nora Waggershauser, den Begriff «Kur» im Namen der städtischen Tourismus-Tochtergesellschaft zu streichen. Erstaunlicherweise erhält die der Rathausführung ergebene Geschäftsführung ihre Wünsche nach weiteren 350.000 Euro erfüllt. Ziemlich unerklärlich diese Entscheidung, während nicht nur Kulturmaßnahmen auf Rot geschaltet sind und die Verantwortlichen gegen immer höhere Kita-Gebühren kein Rezept wissen.

Der Bürgertreff des Vereins Stadtbild Baden-Baden findet am Mittwoch, 21. Mai 2025, um 18 Uhr im Theresienheim Lichtental, Geroldsauer Straße 7, Baden-Baden, statt.

Zum Thema des Abends schreibt der Verein: «Es waren die Franzosen, besonders Vater Jaques und Sohn Edouard Bénazet, die eine Stadt entwickelten, in der sich Nationalitäten, soziale Kategorien, Generationen und Geschlechter in den Sommermonaten in einzigartiger Weise mischten. Über diese spannende Zeit schrieb Eva Zimmermann ihre Dissertation geschrieben mit dem Titel ‚Sommerhauptstadt Europas‘. Entstehung und Wandel eines transkulturellen Raums (1830-1880) Neben dem baulichen Erbe wurde Baden-Baden 2021 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen, wobei besonders auch auf die immateriellen Aspekte des 19. Jahrhunderts geachtet wurde. Und eigentlich müsste die Tourismusgeschichte auch unter dem Gesichtspunkt der Kulturforschung betrachtet werden – ein sehr wichtiger Aspekt. Kommen Sie zu unserem Bürgertreff, informieren Sie sich und diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Sie», fordert der Verein die Bürger auf.




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