Aus dem Rathaus Baden-Baden
Wie viele Baden-Badener kennen ihr eigenes Museum? – „2000 Jahre in 50 Objekten“ im Stadtmuseum
Baden-Baden, 22.04.2026, Bericht: Redaktion Wer von den 58.500 Einwohnern in Baden-Baden hat schon einmal das Stadtmuseum besucht? Es dürfte nur ein Bruchteil der Einwohner unserer Stadt sein, die das identitätsstiftende Museum schon einmal besucht haben.
Nun ist die Gelegenheit das gegebenenfalls nachzuholen. Die Baden-Badener Geschichte, die mindestens 2000 Jahre zurückreicht, ist das Angebot des Stadtmuseums.
Die Mitteilung aus dem Rathaus Baden-Baden vom 21. April 2026 im Wortlaut:
Seit dem 18. April zeigt das Stadtmuseum die neue Sonderausstellung «2000 Jahre in 50 Objekten», die Highlights aus der Sammlung präsentiert – vom Alltagsgegenstand bis zum Luxusgut, von der römischen Münze bis zum abstrakten Gemälde. Bei den Exponaten handelt es sich um herausragende Stücke aus der Historischen Sammlung der Stadt, die 1892 begründet wurde und heute über 50.000 Objekte umfasst. Die Exponate werden unter anderem ergänzt durch Grafiken, Gemälden, Skulpturen, die im engen Zusammenhang mit ihnen stehen und ihre Besonderheit zusätzlich unterstreichen. Neben der Präsentation im Anbau des Stadtmuseums werden auch Objekte aus der Dauerausstellung neu kontextualisiert und in den Fokus gerückt.
Die Auswahl erlaubt einen Einblick in die vielseitige, wertvolle Sammlung des Stadtmuseums und veranschaulicht die wechselvolle Geschichte Baden-Badens sowie seine Bedeutung als römisches Kurbad und Verwaltungszentrum, als mittelalterliche Residenz der Markgrafen von Baden, als mondänes Weltbad des 19. Jahrhunderts und als Hauptstadt der französischen Besatzungszone nach dem Zweiten Weltkrieg. Besucherinnen und Besucher können in ein kaleidoskopartig zusammengesetztes Bild der 2000-jährigen Geschichte des Kurorts eintauchen.
Den Anlass der Ausstellung, die bis zum 13 September zu sehen ist, bildet das Erscheinen des Auswahlkatalogs «Stadtmuseum Baden-Baden – 2000 Jahre in 50 Objekten» (Verlag Schnell & Steiner, 19,95 Euro). Sie wurde kuratiert von Heike Kronenwett und Katja Mikolajczak. Am Sonntag, 26. April, 15 Uhr findet eine Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung statt. Sie dauert zirka eine Stunde und es fällt nur der Museumseintritt an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.







