Aus dem Rathaus Baden-Baden

Bombensuche im Wörthböschelpark – Möglicherweise Evakuierungsmaßnahme in Baden-Baden am 9. Mai

Bombensuche im Wörthböschelpark – Möglicherweise Evakuierungsmaßnahme in Baden-Baden am 9. Mai
Mit Grabungen wird untersucht, ob im Erdreich des Wörthböschelparks Blindgänger liegen.

Baden-Baden, 19.04.2021, Bericht: Rathaus Im Zuge der laufenden Arbeiten zur Aufwertung des Wörthböschelparks in Oos wurden bei Sondierungsmaßnahmen vier Verdachtspunkte festgestellt, die möglicherweise auf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg hinweisen.

Sollte die beauftragte Spezialfirma, die in der ersten Maiwoche entsprechende Grabungen vornimmt, dabei tatsächlich Blindgänger feststellen, erfolgt die Entschärfung am Sonntag, 9. Mai. Die Stadtverwaltung hat deshalb mit einem Brief sowohl Anwohner als auch Gewerbetreibende über den Ablauf und mögliche zu treffende Maßnahmen informiert, die in einem Radius von bis zum 500 Meter um die Verdachtspunkte wohnen oder dort ihren Gewerbebetrieb haben.

Die Grabungen an den vier Verdachtspunkten werden voraussichtlich von Montag, 3. Mai, bis Donnerstag, 6. Mai durchgeführt. Falls sich herausstellt, dass sich an einem oder an mehreren Verdachtspunkten Blindgänger befinden, ist die Entschärfung am 9. Mai durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdiensts vorgesehen. Der Sicherheitsradius wird je nach Größe der Fliegerbombe 300 bis maximal 500 Meter betragen. Während der Entschärfungsmaßnahme werden die betreffenden Anwohner evakuiert. Sowohl die Anwohner also auch die betroffenen Gewerbetreibenden können sich zeitnah, nach Ende der Grabungen, am Freitag, 7. Mai, über die städtische Homepage informieren, inwieweit sie von einer Evakuierung betroffen sind.

Aktuelle Informationen zum Sachstand finden sich rechtzeitig auf der Homepage der Stadtverwaltung unter www.baden-baden.de sowie in den Sozialen Medien und werden sowohl den Print- also auch Onlinemedien zur Verfügung gestellt. Ab Freitag, 7. Mai, können Bürger zudem unter der Telefonnummer 07221/93-1867 erfragen, welcher Sicherheitsradius bei einer möglichen Entschärfung angeordnet wurde. Darüber hinaus können sich Betroffene, die im Falle einer Evakuierung Hilfe oder Unterstützung benötigen, von Montag, 19. April, bis Freitag, 23. April, nicht nur telefonisch, montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, sondern auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Stadtverwaltung wenden. Über die Dauer der gesamten Maßnahme sowie eine Rückkehr in die Wohnung und alle weiteren damit zusammenhängenden Fragen, wird die Stadtverwaltung über die genannten Medien aktuell berichten.


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