Aus dem Rathaus Bühl
Rathaus Bühl schlägt Alarm – Asiatische Tigermücken in Bühler Kernstadt

Bühl, 11.04.2026, Bericht: Redaktion «Eigenverantwortliches Handeln erforderlich» und «Brutmöglichkeiten für Tigermücke vermeiden», sind die Hinweise, die das Rathaus Bühl an seine Bürger richtet.
Die Mitteilung aus dem Rathaus Bühl vom 10. April 2026 im Wortlaut:
In der Bühler Kernstadt und in einzelnen Stadtteilen haben sich die Asiatische Tigermücken angesiedelt. Da diese sehr aggressiv sind, schnell zu einer Plage werden und gegebenenfalls auch Krankheiten übertragen können, sollten rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, damit ihre Populationsdichte möglichst niedrig gehalten wird.
Da in diesem Jahr keine Fachkräfte der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS e.V.) in Bühl im Einsatz sein werden und es somit auch keine regelmäßigen Begehungen der Grundstücke und Behandlungen von Brutstätten durch Fachkräfte geben wird, ist es umso wichtiger, dass alle Bürger eigenständig Maßnahmen ergreifen, um eine Vermehrung der Asiatischen Tigermücke auf dem eigenen Grundstück zu unterbinden und damit eine Plage zu verhindern.
Die wirksamste Maßnahme zur Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke besteht in der Vermeidung beziehungsweise Beseitigung von Brutmöglichkeiten. Tigermücken entwickeln sich innerhalb einer Woche in wassergefüllten Behältnissen, die sich in Gärten oder auf Balkonen befinden, wie Regentonnen, Übertöpfe, Untersetzer, Gießkannen, Tiertränken, aber auch Hofgullys oder verstopfte beziehungsweise durchhängende Dachrinnen. Da Tigermücken nur wenige hundert Meter weit fliegen, stammen die attackierenden Exemplare entweder vom eigenen Grundstück oder aus der Nachbarschaft.
Grundstücksbesitzer können von April bis Oktober sehr effektiv die Vermehrung von Tigermücken verhindern, indem Gefäße entweder so gelagert werden, dass sich kein Wasser darin ansammeln kann oder indem Behältnisse lückenlos abgedichtet werden (Regentonnen etwa mit einem engmaschigen Moskitonetz mit Gummizug). Auch das wöchentliche und vollständige Entleeren von wassergefüllten Behältnissen (zum Beispiel Tiertränken) ist eine sinnvolle Maßnahme, um einer Vermehrung vorzubeugen.
Falls diese Maßnahmen nicht für alle Brutstätten umsetzbar sind, können die verbliebenen Brutmöglichkeiten auch 14-tägig mit Bti-Tabletten behandelt werden. Diese Tabletten beinhalten einen Eiweißstoff, der nur für die Larven weniger Mückenarten tödlich ist. Für andere Tiere und auch für Menschen ist der biologische Wirkstoff völlig unbedenklich. Bti-Tabletten können die Bürger der KABS-Mitgliedsgemeinden kostenfrei über ihre Gemeindeverwaltung erhalten. Ebenso sind dort Mückennetze in verschiedenen Größen zur Absicherung von Regentonnen erhältlich.
Umfangreiche Informationen zur Asiatischen Tigermücke gibt es auf der Webseite www.kabsev.de.
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