Aus dem Rathaus Bühl

Von Bethlehem nach Bühl – „Friedenslicht in diesen Zeiten“

Von Bethlehem nach Bühl – „Friedenslicht in diesen Zeiten“
Hubert Schnurr und Wolfgang Jokerst empfingen Daniela Weißmann und Marc Vollmer, um ihre Kerzen zu entzünden. Foto: Stadt Bühl / Marius Merkelst empfingen Daniela Weißmann und Marc Vollmer, um ihre Kerzen zu entzünden. Foto: Stadt Bühl / Marius Merkel

Bühl, 15.12.2020, Bericht: Rathaus Das Friedenslicht aus Bethlehem ist am Montag im Bühler Rathaus angekommen.

Oberbürgermeister Hubert Schnurr und Bürgermeister Wolfgang Jokerst empfingen Daniela Weißmann vom Kappelwindecker Verein «Kleiner Stern» und Marc Vollmer von der Pfarrgemeinde St. Maria, um ihre Kerzen zu entzünden. «Gerade in Zeiten wie diesen, ist das Friedenslicht als Zeichen der Verbundenheit besonders wichtig», betont OB Schnurr. Die Aktion, die in diesem Jahr bereits zum 27. Mal stattfindet, ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks und der Pfadfinderverbände.

Seit 2000 wird das Licht auch stets im Bühler Rathaus entzündet. «Es ist eine schöne Tradition, die wir beibehalten möchten», sagt OB Schnurr. Das Friedenslicht soll – ganz nach dem diesjährigen Motto «Frieden überwindet Grenzen», das eigentlich mit Bezug auf das 30-jährige Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung gewählt worden ist – nicht nur Ländergrenzen, sondern auch die durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Abstände als Symbol der Nähe und Gemeinschaft überwinden.

Nachdem Maria Khoury, eine junge Christin aus Bethlehem, das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet hat, wurde es nach einer internationalen Aussendungsfeier am vergangenen Samstag in Salzburg weitergereicht – aufgrund der Corona-Pandemie allerdings in einem anderen Rahmen als üblich. Vertreter der Kappelwindecker Pfarrei haben das Licht am dritten Adventssonntag in Offenburg abgeholt und es in die Zwetschgenstadt gebracht. In der Pfarrkirche St. Maria wird das Friedenslicht am Donnerstag, 17. Dezember, im Rahmen eines Wortgottesdienstes unter Einhaltung der Corona-Verordnung weitergegeben.


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