Aus dem Rathaus Baden-Baden
„Rutschgefahr durch Laub“ warnt das Rathaus Baden-Baden – Auch die Stadtverwaltung sollte anpacken

Baden-Baden, 22.10.2026, Bericht: Redaktion «Rutschgefahr durch Laub», warnt das Rathaus Baden-Baden und fordert die Bürger auf: «Gehwege fegen». Das gilt aber auch für die Stadtverwaltung entlang deren Grundstücke.
Oft genug liegt auf öffentlichen Geländen noch das Laub vom letzten Herbst. Altes Laub, vermooste und verschmutzte Flächen empfangen Schüler und Lehrer jeden Tag zum Unterricht in den MLG-Containern. Ganz so schlimm wie in Frankreich sind die Zustände noch nicht, aber die zuständige Stadtverwaltung ist auf gutem Weg.
Die Mitteilung aus dem Rathaus Baden-Baden vom 21. Oktober 2026 im Wortlaut:
Der Herbst schmückt die Bäume in Baden-Badener Gärten in den schönsten Farben. Doch die bunte Pracht ist leider viel zu schnell vorbei. Und wenn die Blätter fallen, fällt viel Arbeit an. Dann gilt es, das Laub von Rasenflächen, Gehwegen und Straßen zu entfernen. Wer die Möglichkeit hat, sollte das anfallende Laub im Garten kompostieren und den Kompost später wieder einarbeiten. Wer mobil ist, kann das gesammelte Laub auch direkt zur Grünschnittanlage in der Westlichen Industriestraße bringen.
Die Stadt bittet darum, dass Bürger das auf ihren Grundstücken anfallende Laub entweder auf dem Grundstück, über die braune Tonne oder die Gartenabfallsammlung entsorgen. Das Laub einfach auf den Gehweg oder die Straße zu fegen, ist nicht erlaubt. Zudem entsteht hierdurch Rutschgefahr, was zu Unfällen führen kann. Anwohner sind zudem laut Satzung verpflichtet, Gehwege vom Herbstlaub zu befreien. In manchen Bereichen des Gartens, unter Sträuchern und Bäumen, kann das Laub auch liegen bleiben und bietet dort Schutz für Tiere. Das Gartenamt beseitigt das Laub in ausgewählten Anlagen von Ende Oktober bis zum Jahresende – eine Mammutaufgabe!
Eine Ausnahme beim Laubsammeln bildet jedoch das Kastanienlaub. Viele Kastanien in Baden-Baden sind seit längerer Zeit von der Miniermotte befallen, was sich an braunen Blättern bereits im August zeigte. Um der weiteren Ausbreitung der Motten vorzubeugen, bittet das Gartenamt, Kastanienlaub besonders gründlich aufzusammeln. Damit werden die Überwinterungsplätze der Puppen der Miniermotten entfernt. Kastanienlaub sollte daher über die Grünschnittanlage, die braune Tonne oder die Gartenabfallsammlung entsorgt werden. Die Kompostanlagen erreichen beim Verrottungsvorgang höhere Temperaturen als der private Kompostplatz im Hausgarten, sodass die im Laub überwinterten Puppen der Miniermotte sicher abgetötet werden.
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