Aus dem Polizeipräsidium Offenburg
Einzelheiten zum Tod von zwei Schweizerinnen auf der A5 – Ermittlungen gehen weiter
Appenweier, 23.06.2026, Bericht: ots Nach dem schweren Unfall am Samstag auf der A5 bei Appenweier, bei dem zwei junge Frauen starben, teilt das Polizeipräsidium Offenburg erste Ermittlungsergebnisse zur Unfallursache mit.
Nach bisherigen Erkenntnissen «dürfte ein 44 Jahre alter Fahrer eines Volvos kurz nach 12 Uhr in das Heck eines auf dem linken Fahrstreifen am Stauende stehenden Citroen mit Schweizer Zulassung gefahren sein», heißt es in der Mitteilung der Polizei. Ob möglicherweise die nicht angepasste Geschwindigkeit des Mannes ursächlich für den Unfall war, sei Gegenstand der aktuell andauernden Ermittlungen der Beamten der Verkehrspolizei. Um diese und weitere Fragen zu klären, sei auch ein Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt worden. Der Kleinwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den davorstehenden Pkw geschleudert, wodurch schlussendlich insgesamt fünf Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Für die zwei im Citroen befindlichen 17 und 23 Jahre alten Schweizer Staatsbürgerinnen kam jede Hilfe zu spät. Darüber hinaus wurden sowohl der mutmaßliche Unfallverursacher, als auch zwei weitere Verkehrsteilnehmer leicht verletzt.
Die Beamten der Verkehrspolizei Baden-Baden bilanzierten einen Gesamtschaden von rund 130.000 Euro. Entgegen ersten Meldungen der Polizei handelte es sich bei dem Auto, indem sich die zwei Frauen befanden, nicht um einen Smart, sondern um einen Citroen Kleinwagen.
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