Aus dem Polizeipräsidium Offenburg
Kokain-Kontrollen in Rastatt – Dealer in Parkanlagen – Festnahmen in der Innenstadt

Rastatt, 21.08.2026, Bericht: ots Viele Einsatzkräfte des Polizeireviers Rastatt und der Kriminalpolizei waren nach Angaben des Polizeipräsidiums am Mittwochabend in verschiedenen Bereichen der Rastatter Innenstadt unterwegs, mit dem Ziel Kokaindealer dingfest zu machen.
Unter der Leitung von Revierleiter, Felix Neulinger, verwandelte sich das Polizeirevier zur örtlichen Einsatzzentrale. Die Koordination auf der Polizeiwache übernahmen zwei Polizisten des Streifendienstes, die dafür sorgten, dass die Konzeption Hand in Hand umgesetzt wurde. Die eingesetzten Beamten waren vorwiegend in den Parkanlagen und im Innenstadtbereich unterwegs.
Gegen 19.20 Uhr konnte der erste mutmaßliche Drogendealer samt Abnehmer vorläufig festgenommen werden. Er hatte Kokain in einem Beutel an einen Mann aus Rumänien verkauft. Das Alter des Käufers konnte zunächst nicht ermittelt werden, da der Mann einen total gefälschten Ausweis aus Österreich mit sich führte. Um seine Identität zweifelsfrei festzustellen, wurde der Mann in der Folge erkennungsdienstlich behandelt.
Die zweite Festnahme erfolgte gegen 19.51 Uhr im Bereich der Kaiserstraße. Dort konnte ein Rumäne aus Frankreich mit Betäubungsmitteln und knapp 2.000 Euro Bargeld festgestellt werden. Bei seinem 44-jährigen Käufer konnte eine Kleinstmenge Kokain aufgefunden werden.
Bei einer Kontrolle gegen 20.50 Uhr im Park hinter dem Klinikum versuchte einer der beiden Verdächtigen zu fliehen, konnte allerdings verfolgt und unweit der Örtlichkeit von einem der Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden. Bei der Flucht hatte der 19-jährige mutmaßliche Dealer eine Tasche ins Gebüsch geworfen, die gefüllt war mit verschiedenen Drogen wie Ecstasy, Kokain und Marihuana. Dazu waren ein Taschenmesser, verschiedenes Verpackungsmaterial und eine Feinwaage mit dabei. Der Käufer dazu hatte zuvor Marihuana erworben.
Gegen 21.30 Uhr waren somit bereits drei vorläufig Festgenommene samt Abnehmer auf dem Revier versammelt, die im Verdacht stehen, Handel mit Betäubungsmitteln getrieben zu haben. Folgemaßnahmen in Form einer Hausdurchsuchung, Identitätsfeststellungen, Durchsuchungen und der Absuche durch einen Rauschgiftspürhund erfolgten von den Beamten noch in der Nacht.
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