Ermittlungen dauern an
Schwere Körperverletzung in Iffezheim – 17-Jähriger mit schweren Verletzungen in die Klinik – Mehrere Streifen und Hundestaffel im Einsatz

Iffezheim, 27.03.2026, Bericht: Redaktion Zu einem Fall von schwerer Körperverletzung kam es offenbar letzte Woche am Freitagabend in Iffezheim. Nach Angaben des Polizeipräsidium Offenburg gegenüber goodnews4.de waren nach einem Notruf drei Streifen des Polizeireviers Rastatt und eine Streife der Polizeihundeführerstaffel im Einsatz.
Bei dem Vorfall soll nach goodnews4-Informationen ein 17-Jähriger angegriffen und schwer im Gesicht verletzt worden sein. Es soll unter anderem mehrere Frakturen erlitten haben. Die Verletzungen sollen so schwer sein, dass er sich in stationärer Behandlung in einer Spezialklinik befindet und operiert werden musste. Ein tatverdächtiger 18-Jähriger befindet sich nicht in Haft. Gegen ihn werde aber ein Verfahren wegen «Körperverletzung gemäß § 223 StGB zum Nachteil eines 17-Jährigen geführt, gegen spätere Begleiter wegen Nötigung und Bedrohung zum Nachteil des Familienangehörigen», erklärt die Polizei gegenüber goodnews4.de. Alle Beteiligten seien namentlich identifiziert.
Schilderung der Geschehnisse durch das Polizeipräsidium Offenburg vom 26. März 2026 im Wortlaut:
Nach einem Vorfall auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Gebrüder-Grimm-Straße am Freitagabend vergangener Woche, haben die Beamten des Polizeipostens Iffezheim die Ermittlungen übernommen.
Nach derzeitigen Ermittlungen befand sich ein 17-Jähriger gemeinsam mit drei Freunden auf dem Gelände, als es nach einem Telefonat aus dieser Gruppe mit einer weiteren nicht anwesenden Person offenbar zu einem angeblichen Missverständnis und einer daraus im Raum stehenden Beleidigung kam. Um diese zu klären, kam der angerufene und vermeintlich beleidigte 18-Jährige zusammen mit einem Begleiter zum Parkplatz und stellte den 17-Jährigen zur Rede. Unvermittelt soll der Tatverdächtige mit der Faust ins Gesicht seines Gegenübers geschlagen haben. Der Tatverdächtige und sein Begleiter verließen daraufhin die Örtlichkeit mit einem Auto.
Nachdem der 17-Jährige in der Folge einen Familienangehörigen verständigte, machte sich dieser auf den Weg zum Parkplatz. Auf dem Weg dorthin, begegnete er dem ihm bekannten Fahrzeug mit dem Tatverdächtigen und alarmierte über Notruf die Polizei. Daraufhin eilten mehrere Streifenbesatzungen zum eigentlichen Tatort und zur Fahndung nach dem Fahrzeug. Nachdem ein Versuch des Verfolgers das Fahrzeug anzuhalten scheiterte, folgte dieser dem Auto bis zu dessen Zielort, wo es zwischen ihm, dem Tatverdächtigen und drei weiteren Personen zu Meinungsverschiedenheiten sowie Drohungen gegenüber dem Familienangehörigen gekommen sein soll. Er konnte sich, so seine Schilderungen, schließlich von der Örtlichkeit entfernen und wegfahren, während er über kurze Zeit vom Tatverdächtigen und seinen Begleitern verfolgt worden sei.
Der Tatverdächtige und seine Begleiter konnten schließlich durch eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Rastatt und einer Streife der Polizeihundeführerstaffel an einer Wohnung festgestellt und identifiziert werden. Nach Erste-Hilfe-Maßnahmen durch eine Polizeistreife, wurde der 17-Jährige durch den Rettungsdienst weiterversorgt und schwer im Gesicht verletzt in das Baden-Badener Klinikum gebracht.
Die genauen Geschehensabläufe sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.







