Aus dem Polizeipräsidium Offenburg
Täter „richtete sich selbst“ – Weitere Ermittlungsergebnisse zur Bluttat in Offenburg
Offenburg, 08.07.2026, Bericht: Redaktion In einer gemeinsamen Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Offenburg und des Polizeipräsidiums Offenburg berichten die beiden Behörden weitere Einzelheiten zu den Hintergründen des Tötungsdeliktes in Offenburg, wo Täter und Opfer starben.
Trotz Reanimation durch zuerst eintreffende Polizeistreifen und Übernahme der medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst samt Notarzt, sei die 36-jährige Frau gegen 9 Uhr in der Offenburger Klinik ihren schweren Verletzungen erlegen. Im Rahmen der Obduktionen beider Verstobenen sollen die rechtsmedizinischen Untersuchungen Anfang nächster Woche detailliertere Erkenntnisse zu Tage bringen.
Inzwischen sei bekannt, dass der Tatverdächtige mehrere Schüsse gegen die Frau abgegeben hatte, bevor er die Schusswaffe gegen sich selbst richtete. Eines der abgeschossenen Projektile habe als Querschläger zudem die Scheibe eines auf der Straße geparkten Kleinwagens durchschlagen. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen sei der 33-jährige Mann nicht im Besitz einer Waffenbesitzkarte oder eines Waffenscheins gewesen. Woher er die beiden Schusswaffen hatte, sei weiterhin Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
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