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Verschärfte Quarantäne-Regeln

Verschärfte Grenzkontrollen zum Elsass – Strobl: „Keinerlei Verständnis für Ausflugsverkehr“

Verschärfte Grenzkontrollen zum Elsass – Strobl: „Keinerlei Verständnis für Ausflugsverkehr“
Thomas Strobl, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Archiv

Baden-Baden/Stuttgart, 24.12.2020, Bericht: Redaktion Die absurde Situation mit einem verkaufsoffenen Sonntag im Elsass und Tausenden von Deutschen Einkaufstouristen in Strasbourg und im nahen Outletcenter Roppenheim löste viel Ärger aus.

Innenminister Thoma Strobl will an den Grenzen zum Elsass und zur Schweiz schärfer kontrollieren lassen.

«Die verschärften Quarantäne-Regeln für Ausflugsverkehr in Skigebiete oder zum Einkaufen werden überwacht: Die Bundespolizei kontrolliert wie bisher im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags die Einreise nach Deutschland. Unsere Landespolizei überwacht die Einhaltung der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne in den grenznahen Landkreisen. Bei diesen Kontrollen weist die Polizei verstärkt auf die Einhaltung der Quarantänevorschriften hin. Auch an den Weihnachtstagen legt die Polizei weiterhin – vor allem im öffentlichen Raum – landesweit einen Schwerpunkt auf die Überwachung der Corona-Regeln», sagte Innenminister Thomas Strobl gestern in Stuttgart.

«Angesichts der Infektionslage habe ich keinerlei Verständnis für Ausflugsverkehr, auch stunden- oder tageweise, etwa in Skigebiete oder zum Einkaufen ins Ausland. Die Lage ist höchst ernst. Wir wissen, wir verlangen den Menschen viel ab – aber was wir abverlangen, ist absolut notwendig, um der Lage wieder Herr zu werden, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, um Menschenleben zu retten. Deshalb ist es absolut richtig und höchst überfällig zu sagen: Wer jetzt unvernünftig sein will, wer sich und andere gefährden will, wer jetzt aus Jux und Tollerei ins Ausland fahren will – der muss mit Konsequenzen rechnen. Und die Konsequenz ist eine Quarantäne. Die quarantänefreie Einreise bei einem bis zu 24-stündigen Aufenthalt in Baden-Württemberg beziehungsweise nach einem bis zu 24-stündigen Aufenthalt in einer Grenzregion ist deshalb seit heute nur gestattet, sofern die Ein- beziehungsweise Rückreise nicht aus touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs erfolgt», erklärte Minister Strobl.







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