Schach-Bundesliga
Baden-Baden Bundesligaspieler reisen in die Pfalz – Nicht immer mit den berühmtesten Namen der Schachwelt unterwegs

Baden-Baden, 05.12.2025, Bericht: Walter Siemon Ende September wurden die ersten beiden Runden in der laufenden Saison der Schachbundesliga gespielt, am Wochenende geht es nach zweimonatiger Pause mit den Runden drei und vier weiter.
Rekordmeister OSG Baden-Baden setzt die Saison vom dritten Tabellenplatz aus fort, nach Mannschaftspunkten gleichauf mit dem Überraschungsspitzenreiter, Aufsteiger Sfr. Wolfhagen und dem stärksten Rivalen der letzten Jahre, dem SC Viernheim. Nur ein halber Brettpunkt trennen die titelhungrigen Baden-Badener von den beiden Tabellenführern. Es ist also alles drin. Die Reise geht nach Heimbach-Weis-Neuwied, wo die beiden bayerischen Vereine SV Deggendorf morgen ab 14.00 Uhr und, seines Zeichens, der FC Bayern München am Sonntag ab 10.00 Uhr auf das Team von der Oos warten.
Gegen beide Vereine war es letzte Saison jeweils ein harter Kampf mit knappen Siegen, wobei sich beide Male die letzten beiden Bretter, mit talentierten Jugendlichen besetzt, als rettende Stützen erwiesen. Ob Bennet Hagner und Timur Kocharin auch diesmal wieder zum Zuge kommen werden? Der Kader wurde allerdings mit prominenten Großmeistern verstärkt. Teamchef Sven Noppes wird jedoch nicht immer die in der Schachwelt berühmtesten Namen aufbieten können – das permanente Problem für alle Mannschaften in der Schachbundesliga. Manchmal ist es vielleicht auch gar nicht nötig. In der OSG Baden-Baden jedenfalls besteht das Kernteam durchweg aus internationalen Assen. Daher ist es für den Kurstadtverein ganz klar, dass die achtzehnte Deutsche Meisterschaft im Blick bleibt.
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