Jahresüberschuss von 1,8 Millionen Euro

Handschrift von Wolfgang Grenke – KSC-Geschäftsjahr mit positivem Ergebnis

Karlsruhe, 05.11.2026, Bericht: Redaktion Grundsolide wie Bayern München geht der KSC finanziell ins neue Geschäftsjahr. Vielleicht ist beim Blick auf die Zahlen die Handschrift des Baden-Badener Unternehmers Wolfgang Grenke zu erkennen.

Seit Jahren steuert er seine Kenntnisse als Aufsichtsratsvorsitzender beim Zweitligisten bei. Welchen Beitrag Wolfgang Grenke in Sachen Tiki-Taka leistet, ist bisher nicht bekannt. Wenn nun aber auch noch der sportliche Erfolg auf dem Rasen folgt, ist der KSC das Erfolgsmodell der 2. Liga.

Die Mittelung des KSC vom 4. November 2026 im Wortlaut:

Die Karlsruher SC GmbH & Co. KGaA hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Jahresüberschuss von 1,8 Mio. Euro abgeschlossen. Steigende Umsätze und Investitionen in die Zukunft unterstreichen die stabile wirtschaftliche Entwicklung des Clubs.

 

Die ausgegliederte Kapitalgesellschaft hat das Geschäftsjahr 2025/26 erfolgreich abgeschlossen und ihren eingeschlagenen Weg konsequent fortgesetzt. Mit einem Jahresüberschuss von 1,8 Mio. Euro schafft der Club eine stabile Grundlage, um weiter in seine sportliche Entwicklung, die Infrastruktur und die Zukunft des KSC zu investieren.

Die positive Entwicklung zeigt sich auch beim Umsatz: Die Erlöse stiegen auf 56,8 Mio. Euro. Damit konnte der Rekordumsatz aus dem Vorjahr nochmals leicht gesteigert werden. Auch der Gewinn bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie in der vergangenen Saison.

Besonders die starke Nachfrage in den Public- und Hospitality-Bereichen bei Heimspielen im BBBank Wildpark, erhöhte Werbeerlöse sowie gestiegene Transfererlöse trugen zu diesem Wachstum bei und unterstreichen die zunehmende wirtschaftliche Stärke des Clubs.

Im Fokus der strategischen Ausrichtung bleibt die Förderung eigener Talente bei gleichzeitiger Wahrung der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit. Mit dem Wechsel von Max Weiß zu Beginn des Geschäftsjahres 2025/26 gelang dem KSC erstmals ein Rekordtransfer eines Spielers aus der eigenen aKAdemie. Parallel haben sich weitere Talente aus dem eigenen Nachwuchs im Profibereich etabliert. Die Entwicklung bestätigt den eingeschlagenen Weg, junge Spieler gezielt zu fördern.

Die gestiegenen Einnahmen ermöglichten gezielte Investitionen auf und abseits des Spielfelds. Neben der Erhöhung der Personal- und Transferbudgets für die Profimannschaft wurden erneut finanzielle Altlasten abgebaut sowie die sportlichen Rahmenbedingungen weiter nachhaltig verbessert. Im Mittelpunkt steht derzeit dabei der Bau des neuen Profitrainingsplatzes mit einem Investitionsvolumen von über 3 Mio. Euro. Er ist das bislang größte Vorhaben im Rahmen der Vision Wildpark zur Weiterentwicklung der Spiel- und Trainingsinfrastruktur auf dem Gelände am Adenauerring.

Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung, sagt: «Das Geschäftsjahr 2025/26 zeigt, dass wir beim Karlsruher SC auf einem wirtschaftlich stabilen Fundament stehen. Die positive Entwicklung ermöglicht es uns, gezielt in die Zukunft unseres Clubs zu investieren, sei es in die Förderung unserer Talente, die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für den Sport oder die nachhaltige Stärkung unserer Strukturen. Besonders freut uns, dass sich langfristige Entscheidungen zunehmend auszahlen und wir unseren Weg konsequent fortsetzen können. Mit Investitionen wie dem neuen Profitrainingsplatz setzen wir wichtige Bausteine unserer Vision Wildpark um und schaffen die Voraussetzungen dafür, den KSC langfristig und nachhaltig weiterzuentwickeln. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diese großartige Entwicklung mitgestaltet haben.»

Die positive Entwicklung spiegelt sich ebenfalls in den Bilanzkennzahlen wider: Das Eigenkapital erhöhte sich auf 15,3 Mio. Euro.

Insgesamt blickt der Karlsruher SC auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und sieht sich wirtschaftlich gut aufgestellt, um die Zukunft des Clubs nachhaltig und verantwortungsvoll zu gestalten.




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