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Maßnahmenkatalog zur Geläufsverbesserung

Iffezheimer Rennbahn erholt sich - Greenkeeper Sievert: „Von März bis November nur ein Drittel der Niederschlagsmenge“

Iffezheimer Rennbahn erholt sich - Greenkeeper Sievert: „Von März bis November nur ein Drittel der Niederschlagsmenge“
Die wichtigste Maßnahme in diesem Winter ist die Sanierung des Rastatter Bogens. Foto: Baden Racing

Iffezheim, 07.12.2018, Bericht: Baden Racing Die mehrmonatige Rennpause auf der Galopprennbahn Baden-Baden Iffezheim nutzt der Rennveranstalter Baden Racing auf vielfältige Weise, doch eines hat Priorität: Das Geläuf soll nach dem schwierigen Trockenjahr 2018 grundlegend verbessert werden.

«Unser Ziel ist es, dass wir bis zum Frühjahrsmeeting Ende Mai möglichst ideale Bedingungen für Pferde und Aktiven schaffen», sagt Baden Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister.

Zahlreiche Galopprennbahnen hatten aufgrund der extremen Witterungsbedingungen in der vergangenen Saison Probleme mit dem Geläuf. Deshalb wird es Mitte Februar erstmals einen Austausch aller Rennbahn-Greenkeeper geben. Zur Situation in Iffezheim sagt Baden Racing Rennplatz-Verwalter Heinrich Sievert: «Von März bis November hatten wir nur ein Drittel der normalerweise benötigten Niederschlagsmenge. Deshalb haben wir fast 55.000 Kubikmeter Wasser beregnet.»

Bereits nach der Großen Woche hat sich Sievert mit anderen Rasenexperten ausgetauscht und einen Maßnahmenkatalog zur Geläufsverbesserung ausgearbeitet. Dazu gehört viel Sanden und Tiefenlockern, aber die wichtigste Maßnahme in diesem Winter ist die Sanierung des Rastatter Bogens auf der «Neuen Bahn». Die alte Grasnarbe wurde auf einer Breite von sechs Metern abgefräst und mit einer Sportrasen-Mischung neu eingesät. «Damit der Rasen in Ruhe wachsen kann, ist die Ansaat mit einem Vlies abgedeckt», sagt Sievert.

Baden Racing plant das gesamte Geläuf in mehreren Phasen zu sanieren. Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Kauf von zusätzlichen Rails, um Geläuf-Abschnitte zur Schonung abstecken zu können, erläutert Geschäftsführerin Hofmeister. Zudem sei angedacht, Teile der Jagdrennbahn für den Trainingsbetrieb zu nutzen: «Wir sind sportlich die Nummer Eins in Deutschland», sagt Hofmeister. «Ein gutes Geläuf ist unser wichtigstes Kapital. Das wurde uns in der vergangenen Saison noch einmal deutlich vor Augen geführt.»


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