Personalie im Abstiegskampf

Rundumschlag des KSC – Trennung von Cheftrainer Alois Schwartz und Co-Trainer Dimitrios Moutas

Rundumschlag des KSC – Trennung von Cheftrainer Alois Schwartz und Co-Trainer Dimitrios Moutas
Der KSC steht in der Tabelle der 2. Fußballbundesliga auf einem Abstiegsplatz. Foto: goodnews4-Archiv

Karlsruhe, 03.02.2020, 13:45 Uhr, Bericht: Redaktion Mit einem Rundschlag reagiert der KSC auf die derzeitigen schlechten Resultate in der zweiten Fußballbundesliga. Nach einer Mitteilung von heute Mittag stellt der KSC seinen Cheftrainer Alois Schwartz, aber auch den Co-Trainer Dimitrios Moutas frei.

Bis auf Weiteres übernimmt nach Angaben des Vereins Co-Trainer Christian Eichner die Aufgaben des Cheftrainers.

«Wir bedanken uns bei Alois Schwartz für seine geleistete Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren. Besonders die Rückkehr in die 2. Bundesliga war immens wichtig für den kompletten Verein. Dennoch sind wir in der Geschäftsführung nach intensiver Analyse zu dem Schluss gekommen, in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls setzen zu müssen, um unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen zu können. Dem entsprechenden Vorschlag hat der Beirat einstimmig zugestimmt. Allen Beteiligten ist die Entscheidung sehr schwergefallen», wird Oliver Kreutzer KSC Sport-Geschäftsführer zitiert.

Alois Schwartz hatte den KSC Ende August 2017 übernommen und war für 103 Spiele der KSC-Fußballbundesligamannschaft verantwortlich. «Ich habe in der Vergangenheit immer betont, dass es nicht um einzelne Namen, sondern um den KSC geht. Das schließt natürlich auch meine Person mit ein. Deshalb haben wir nach dem Samstag offene und ehrliche Gespräche über die aktuelle Situation geführt – und sind zu dem gemeinschaftlichen Entschluss gekommen, dass die Mannschaft eventuell einen neuen Impuls benötigt. Ich denke, wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen erreicht haben. Wir sind von einem Abstiegsplatz in der Dritten Liga noch in die Relegation gekommen und im Jahr danach aufgestiegen. Wir haben den Grundstein dafür gelegt, dass der KSC positiv in die Zukunft blicken kann. Aber dazu ist es wichtig, dass der Club in der 2. Bundesliga bleibt. Dieses Ziel steht über allem. Dafür wünsche ich der Mannschaft und dem ganzen Verein nur das Beste. Denn ich bin zwar nicht mehr Trainer, aber ich bleibe Fan. Vielen Dank für zweieinhalb tolle Jahre», wird Alois Schwartz heute in einer Erklärung des KSC zitiert.

Am Mittwoch spielt der KSC in Völklingen um 20.45 Uhr im DFB-Pokalachtelfinale gegen den 1. FC Saarbrücken.


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