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Überbrückung von Liquiditätsengpässen

Corona-Hilfe für Hotellerie und Gastronomie ab 1. Juli – 3.000 Euro für drei Monate – 2.000 Euro für jeden Mitarbeiter für drei Monate

Corona-Hilfe für Hotellerie und Gastronomie ab 1. Juli – 3.000 Euro für drei Monate – 2.000 Euro für jeden Mitarbeiter für drei Monate
Auch die Lockerungen bringen für Hotels und Gaststätten keine wesentliche Verbesserung der Ertragssituation. Foto: Archiv

Bild Nadja Milke Bericht von Nadja Milke
25.06.2020, 00:00 Uhr



Stuttgart Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg plane, am 1. Juli mit dem Antragsverfahren der von der Landesregierung beschlossenen «Stabilisierungshilfe Corona» für das Hotel- und Gaststättengewerbe zu beginnen. Dies teilte eine Sprecherin des Ministeriums gestern auf Anfrage von goodnews4.de mit.

Der Ministerrat hat am 23. Juni die Hilfszahlungen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen beschlossen.

«Aufgrund der besonders langen und meist vollständigen Einschränkung des Geschäftsbetriebs infolge der Corona-Pandemie ist das Hotel- und Gaststättengewerbe in besonderem Maße belastet. Die mit den Einschränkungen verbundenen Umsatzeinbrüche sind über einen längeren Zeitraum hinweg durchweg für alle gastgewerblichen Betriebsarten und Betriebsgrößen existenzgefährdend. Auch etwaige Teilöffnungen und Lockerungen in einzelnen Bereichen werden für die Branche kurzfristig keine wesentliche Verbesserung der Ertragssituation bringen», heißt es aus dem Ministerium.


Weitere Informationen
Quelle: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Die an die Soforthilfemaßnahmen anschließende Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe soll mit einer einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuwendung der Überbrückung eines Liquiditätsengpasses für weitere drei Monate dienen.

Gefördert werden in Abhängigkeit des tatsächlichen Liquiditätsengpasses bis zu
• 3.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Betriebe sowie
• 2.000 Euro für jeden Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) für drei Monate der antragsberechtigten Betriebe.

Die Förderung wird ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Auf eine Deckelung der Betriebsgröße wird dabei verzichtet, damit alle Betriebe im Land eine entsprechende Unterstützung erhalten können.

Um eine möglichst kurzfristige Umsetzung und Auszahlung der Zuschüsse zu ermöglichen, soll die Abwicklung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe durch die L-Bank realisiert werden. Die Vorprüfung der Anträge soll durch die Industrie- und Handelskammern erfolgen.


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