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Maschinen, Fahrzeuge und Geräte vernetzen

Großer Schritt in digitale Zukunft in Baden-Baden - Telekom startet Maschinen- und Sensorennetz - Geräte im „Internet der Dinge“ vernetzen

Baden-Baden, 07.12.2018, Bericht: Telekom Die Deutsche Telekom hat in Baden-Baden ihr neues Maschinen- und Sensorennetz NarrowBand IoT, NB-IoT in Betrieb genommen. Damit können Unternehmen ab sofort ihre Maschinen, Fahrzeuge und Geräte im Internet der Dinge vernetzen.

Das NB-IoT-Netz der Telekom ist bis Ende 2018 in allen Metropolregionen und in rund 2.000 deutschen Städten und Gemeinden verfügbar und deckt dann 60 Prozent der Bevölkerung ab. Ende 2019 wird NB-IoT flächendeckend in Deutschland nutzbar sein.

Der neue Funkstandard NB-IoT basiert auf dem LTE-Mobilfunk und bringt genau die Eigenschaften mit, die das Internet of Things, IoT, erstmals massentauglich und damit profitabel für die Wirtschaft machen. Der NB-IoT-Funk dringt beispielsweise tief in Gebäude ein. So lassen sich auch Geräte vernetzen, die mit 2G/3G-Mobilfunk zuvor nicht erreichbar waren, wie etwa Smart Meter in Kellern und Heizungsräumen.

Vielfältige Lösungen für das Internet der Dinge NarrowBand IoT bietet eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten für alle Branchen. Dank des niedrigen Energieverbrauchs verfügen die Funkmodule über eine jahrelange Lebensdauer. So lassen sich Geschäftsmodelle wie Park and Joy realisieren, das Smart-Parking-Angebot der Telekom: In den Boden eingelassene Sensoren erfassen, ob ein Fahrzeug auf dem Parkplatz steht oder nicht und senden diese Information via NB-IoT in die Cloud. Über eine App finden Autofahrer so freie Parkflächen in der Nähe ihres Ziels und werden auch gleich dorthin navigiert.

Von Bonn über Erfurt und Jena bis nach Lübeck und Hamburg werden Ende 2018 schon rund 30 deutsche Städte den digitalen Parkservice nutzen können. Mit Lösungen wie dem Telekom IoT Service Button können Unternehmen Fertigungsanlagen, Werkstätten, Baustellen oder Krankenhäuser intelligent nachrüsten und sie ins Internet der Dinge einbinden. Der Button bestellt beispielsweise auf Knopfdruck Ersatzteile nach, lässt volle Container abholen oder meldet technische Störungen. Auch der neue Low Cost Tracker der Telekom nutzt das NarrowBand-Netz: Das Trackingmodul ist in Euro-Paletten integriert und sendet während des Transports Informationen über seinen Standort. Das Modul kann zudem bei Erschütterung eine Warnmeldung senden oder mit einem eingebauten Bewegungsalarm Diebe abschrecken.

Auch gemeinsam mit Partnern vernetzt die Telekom die Welt im Internet der Dinge: So misst beispielsweise der smarte „Pollution Butler“ eines Partner-Start-ups die Luftqualität und Lärmbelastung in Städten. Intelligente Laternen in einem Bukarester Stadtpark leuchten immer nur dann, wenn auch Fußgänger unterwegs sind. Am Flughafen Düsseldorf erkennen NB-IoT-Sensoren drohende Materialermüdungen an einer Brücke.

NarrowBand IoT nutzt das bereits bestehende, deutschlandweit flächendeckende Mobilfunknetz der Telekom, das alle aktuellen Netztests von Chip, Connect und Computer Bild bis zu PC Magazin und TÜV gewinnen konnte. Das NB-IoT-Netz bietet daher die gewohnte hohe Netzqualität und Zuverlässigkeit − ein entscheidender Faktor, um ein Geschäftsmodell auf Basis des Internets der Dinge aufzubauen. Die Telekom als Partner bei der Digitalisierung unterstützt Unternehmen bei NB-IoT-Projekten von der Beratung über die Entwicklung und technischen Umsetzung bis zu Marktstart und Service.


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