Statistik
Krankheitstage im Gastgewerbe um 26 Prozent höher als vor 10 Jahren – Baden-Badener Gastro-Branche profitiert von Automobilindustrie

Baden-Baden, 11.08.2026, Bericht: Redaktion Die Baden-Badener Hoteliers und Gastronomen werden sich die Statistik ihrer Mitarbeiter aktuell etwas genauer anschauen. Über den Krankenstand in Hotellerie und Gastronomie gibt eine Studie der AOK Rheinland/Hamburg Auskunft, die gerade veröffentlicht wurde.
2025 liegt der Wert um 26 Prozent über dem Wert von 2015. Deutschlandweit lag der durchschnittliche Krankenstand der Branche bei 5,2 Prozent. Im Vergleich zu dem durchschnittlichen Krankheitstand aller Arbeitnehmer in Deutschland sind die Zahlen nicht auffällig, die nach verschiedenen Krankenkassen mit Werten von 5,4 bis 5,8 angegeben werden. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes war ein Arbeitnehmer in Deutschland an 14,6 Werktagen krankgeschrieben.
Für die Stadt Baden-Baden gibt es keine amtlichen Statistiken, die nach den Beschäftigten in Gastronomie und Hotellerie aufgeschlüsselt sind, da diese zusammenfassend als Gastgewerbe ausgewiesen sind. Die 17.600 Arbeitsplätze im Stadtkreis profitieren von dieser und der allgemeinen Wertschöpfungskette, wie dies etwa auch für die vielen gut bezahlten Industriejobs in der Automobilbranche rund um Baden-Baden der Fall ist, die beim Gastro-Besuch in Baden-Baden viel Geld lassen und so die Arbeitsplätze in dieser Branche erhalten helfen. Rund 25.000 Menschen sind an den Standorten Rastatt, Gaggenau, Bühl und Kuppenheim bei Mercedes beschäftigt. Die Schaeffler-Gruppe und Robert Bosch beschäftigen in Bühl alleine 10.000 bis 12.000 Menschen. Wegen des Transformationsdrucks befinde sich aber alles im Wandel, ist von den Unternehmen zu erfahren.
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