Abgeordnete besuchten Firma Heel

Plädoyer der Grünen für Baden-Badener Firma Heel – Beate Böhlen und Andreas Schwarz: „Breites Therapieangebot sicherstellen“

Plädoyer der Grünen für Baden-Badener Firma Heel – Beate Böhlen und Andreas Schwarz: „Breites Therapieangebot sicherstellen“
Vlnr: Marc Deschler, Andreas Schwarz, Beate Böhlen und Armin Jacobyl. Foto: Heel GmbH

Baden-Baden, 21.11.2018, Bericht: Redaktion Nicht überall in der Wissenschaft gilt die Homöopathie als eine ernst zunehmende Heilmethode. Umweltverträglich sind die Präparate jedoch allemal. Für die Grünen Grund genug, sich für den Standort der Firma Heel in Baden-Baden stark zu machen.

«Wir fördern die Komplementärmedizin durch einen Verbund von vier Universitäten, die im ‘Akademischen Zentrum für Komplementäre und Integrative Medizin’ gemeinsam forschen und durch die Einrichtung eines Lehrstuhls für Komplementärmedizin», erklärte Andreas Schwarz. Der Fraktionschef der Grünen in Baden-Württemberg war auf Einladung der Baden-Badener Landtagsabgeordneten Beate Böhlen zu einem Besuch in die Firma Heel gekommen.

Zu den Inhalten der Gespräche heißt es in einer Erklärung der Grünen:

Im Mittelpunkt des Besuches stand ein intensiver Meinungsaustausch. Die Landtagsabgeordneten diskutierten mit Marc Deschler, Geschäftsführer Central Europe, und Armin Jacoby, Leiter des Gesundheitsmanagements, über aktuelle Fragen der Gesundheitspolitik. Unter anderem hat das Unternehmen einen Forschungsschwerpunkt auf der Geriatrie und bietet zahlreiche biologische und naturmedizinische Produkte an, die eine breite Anwendung in der Therapie erfahren. So wurde beispielsweise das Produkt Vertigoheel als einziges natürliches Produkt in die wichtige S3-Leitlinie «Akuter Schwindel in der Hausarztpraxis» aufgenommen. Das Unternehmen investiert jährlich mehrere Millionen Euro in die Forschung.

Ein anderes wichtiges Thema war die Erstattung von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten bei älteren multimorbiden Menschen. Aus Sicht des Unternehmens könnten viele solcher Medikamente unerwünschte Nebenwirkungen von Standardarzneimitteln verhindern, die oftmals lange Folgetherapien und damit hohe Kosten nach sich zögen, beispielsweise nach Stürzen. Wünschenswert, so Armin Jacoby, sei eine Änderung des SGB V und die Erstattung nicht-verschreibungspflichtiger Medikamente, beispielsweise bei Insomnie, Schwindel, Inkontinenz oder Arthrose. «Wir brauchen hier die Unterstützung der Landespolitik, um das Thema gegenüber der Bundespolitik stärker vertreten zu können», so Geschäftsführer Deschler. Bea Böhlen und Andreas Schwarz versprachen, diese Anregungen mit nach Stuttgart zu nehmen. «Wir haben ein Interesse daran, das Baden-Württemberg die naturheilkundliche Apotheke der Welt bleibt. Damit können wir ein möglichst breites Therapieangebot sicherstellen», so Schwarz. «Deswegen werden wir uns auch in Zukunft dafür einsetzten, damit wir auch in der Therapie verlässliche naturheilkundliche Medikamente und Verfahren einsetzen können», sagte Böhlen.


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