Baden-Württembergische Jugendmeisterschaften
Triumph für Baden-Badener Hotel-Nachwuchs – Azubis von Brenners Park Hotel & Spa und Maison Messmer ganz vorne

Baden-Baden, 07.07.2026, Bericht: Redaktion Platz 1 und 2 holten die Azubis von Brenners Park-Hotel und Maison Messmer nach Baden-Baden.
Bei den Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften in den Ausbildungsberufen des Hotel- und Gaststättengewerbes siegte Sulamith Hahn vom Brenners Park-Hotel & Spa als beste Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie. Laurenz Fugmann, auch aus dem Brenners, holte Platz 2 bei den Kaufleuten für Hotelmanagement. Catalina Mitrov vom Maison Messmer wurde zweite bei den Hotelfachleuten. Die goodnews4-Redaktion gratuliert den Talenten aus Baden-Baden!
Die weitere Mitteilung des DEHOGA Baden-Württemberg e.V. vom 6. Juli 2026 im Wortlaut:
«Wir gratulieren Sulamith Hahn, Laurenz Fugmann und Catalina Mitrov sowie dem Brenners Park Hotel & Spa und Maison Messmer als den beiden Ausbildungsbetrieben ganz herzlich zu diesem Erfolg», freute sich Dr. Hans-Ulrich Kauderer, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Baden-Württemberg, mit den drei Preisträgern. Der DEHOGA ist Veranstalter des Nachwuchswettbewerbs, dem größten für die gastgewerbliche Branche im Land, der in diesem Jahr zum 44. Mal stattfand.
Kauderer betonte, wie wichtig die Nachwuchskräfte für die Branche sind, die aktuell vor großen Herausforderungen steht – von politischen Plänen über verändertes Konsumverhalten bis zur Künstlichen Intelligenz. «Die jungen Kolleginnen und Kollegen leben die Veränderungen unserer Branche, die für uns alte Hasen neu und vielleicht nicht immer ganz nachvollziehbar sind. Sie lassen Neues zum alltäglichen Geschäft werden.»
Martin Bosch, Vorsitzender der Fachgruppe Berufsbildung beim DEHOGA Baden-Württemberg, sprach allen Teilnehmenden seine Anerkennung aus – besonders mit Blick auf die hohen Temperaturen an den Wettbewerbstagen. «Das Wetter ist aktuell sicher eine Zumutung. Und als Unternehmer muss ich sagen, dass auch vieles, was politisch gerade passiert, eine Zumutung ist. Aber in dem Wort Zumutung steckt eben auch das Wort Mut. Und mit diesen mutigen jungen Leuten, die sich heute dem Wettbewerb gestellt haben, bin ich mir sicher, dass wir alle anstehenden Zumutungen meistern werden.»
Die Teilnehmenden der Jugendmeisterschaften werden auf Vorschlag ihrer Ausbildungsbetriebe oder ihrer Berufsschulen für die Meisterschaften nominiert. Sie befinden sich im dritten, ihrem letzten Ausbildungsjahr und sind höchstens 29 Jahre alt.
Die Anforderungen bei den Meisterschaften entsprechen denen einer Abschlussprüfung. Für die Meisterschafts-Endrunde in Calw hatten sich die Teilnehmenden bereits im April im Rahmen einer digitalen Theorieprüfung qualifiziert, die zeitgleich an den vier gastgewerblichen Landesberufsschulen in Bad Überkingen, Calw, Tettnang und Villingen-Schwenningen stattfand. Mehr als 90 Nachwuchskräfte waren in der Vorrunde dabei; rund ein Drittel kam in die Endrunde. Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die sich aus Fachlehrer der vier Landesberufsschulen für das Gastgewerbe sowie erfahrenen Praktiker der baden-württembergischen Hotellerie und Gastronomie zusammensetzt.
Das Finale am 24. und 25. Juni fand in Form praktischer Prüfungen statt. Die Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie mussten unter anderem einen Whiskey Sour zubereiten und ein Verkaufsgespräch in englischer Sprache führen. Die Kaufleute für Hotelmanagement mussten Aufgaben im Bereich Revenue Management lösen und ein Social-Media-Reel zum Thema Personalrecruiting erstellen. Für die Hotelfachleute reichte das Aufgabenspektrum vom Erstellen eines Newsletters bis zum Annähen eines Knopfes.
Die jungen Köche und die Köchin bereiteten im praktischen Teil ein viergängiges Menü zu, das sie aus einem Warenkorb selbst zusammenstellten. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs: «Aufbruch in neue Zeiten». Die Wettbewerbsmenüs wurden Ehrengästen serviert, wobei die teilnehmenden Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie unter den kritischen Augen der Jury den Service übernahmen.
Bestandteil der Wettbewerbs-Endrunde war außerdem die Warenerkennung. Dabei mussten die Köche, Hotelfachleute und Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie in Dreierteams 20 berufstypische Produkte, Gegenstände und Lebensmittel erkennen und korrekt bezeichnen. Das waren unter anderem Scamorza oder Guanciale, fachspezifische Werkzeuge wie Krebsmesser oder Weinbelüfter, aber auch Gegenstände, die den jungen Leuten heute nur noch selten in der Ausbildung begegnen wie Fransenkamm oder Steckschaumhalter. Für die beste Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, Sulamith Hahn vom Brenners Park Hotel & Spa in Baden-Baden, geht es zusammen mit der besten Köchin, Katharina Möhrle vom Wellness-Hotel Tanne Tonbach in Baiersbronn, sowie der besten Hotelfachfrau, Kim-Jasmine Krautwurst vom Hotel Krone Tübingen, im Herbst zu den Deutschen Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe, wo die Besten aus 17 DEHOGA-Landesverbänden im Favorite Parkhotel in Mainz gegeneinander antreten. In den vergangenen Jahren kamen die Gewinner immer wieder aus Baden-Württemberg. Heute führen viele dieser ehemaligen baden-württembergischen Jugendmeister namhafte Betriebe oder sind inzwischen gar Sterneköche.
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