Tarifverhandlungen

Warnstreik am Montag auch beim SWR Baden-Baden – Gewerkschaften fordern Erhöhung Monatsgehälter und Honorare um sieben Prozent

Warnstreik am Montag auch beim SWR Baden-Baden – Gewerkschaften fordern Erhöhung Monatsgehälter und Honorare um sieben Prozent
Am SWR-Standort Baden-Baden findet am Montag eine Kundgebung statt. Foto: Archiv

Baden-Baden, 08.05.2026, Bericht: Redaktion In der Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten Beschäftigten und über 1.000 freien Mitarbeiter des SWR ruft ver.di für kommenden Montag, 11. Mai, «zu einem ersten Warnstreik» auf, teilt die Gewerkschaft mit.

Grund für den ganztägigen Ausstand sei das «völlig unzureichende» Angebot des Senders, das für 2026 keine Erhöhung vorsehe und für 2027 und 2028 «lediglich» ein Prozent pro Jahr. Ein weiteres Prozent pro Jahr in 2027 und 2028 soll es nur bei positiven Entwicklungen beim Rundfunkbeitrag geben. Maximilian Heß, ver.di Verhandlungsführer: «Der Sender will selbst einen Tarifabschluss vor der Sommerpause und fährt in bisher drei Verhandlungsrunden die übliche Verzögerungstaktik mit indiskutablen Angeboten. Die Beschäftigten sind dieses Ritual zu ihren Lasten leid und empfinden den Kurs der Senderspitze bei Tarifverhandlungen zunehmend als massive Belastung der Arbeitsbedingungen.»

 

ver.di, DJV und unisono fordern eine Erhöhung der Monatsgehälter und Honorare um sieben Prozent, mindestens aber um 300 Euro pro Monat, sowie eine Erhöhung der Vergütung für Auszubildende, DH-Studierende und Volontäre um 200 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

An den SWR-Standorten in Baden-Baden, Stuttgart, Mainz und Mannheim sind am Montag ab 10 Uhr Kundgebungen geplant.




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