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Demonstrationen vor dem SWR in Baden-Baden | goodnews4-Reportage

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Baden-Baden, 07.01.2020 Unversöhnlich standen sich am Samstagnachmittag die beiden Demonstrantengruppen vor dem SWR in Baden-Baden in der Hans-Bredow-Straße gegenüber. Auf der einen Seite bei der von dem AfD-Landtagsabgeordneten Stefan Räpple angemeldeten Demonstration etwa 150 Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und auf der anderen Seite etwa 350 Befürworter des beitragsfinanzierten Rundfunks, mobilisiert von ver.di und Die Linke, von der die Gegendemonstration angemeldet worden war. Den demagogischen Attacken der AfD-Redner stand die stellvertretende Vorsitzende des DGB Baden-Württemberg, Gabriele Frenzer-Wolf, wenig nach und erwies der Sache des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks wohl einen Bärendienst. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk unterscheide sich «elementar» von den privaten Medienanbietern, «die ja am Ende nur den Interessen ihrer Anteilseigner und ihrer Werbekunden zu dienen haben», sprach die DGB-Funktionärin den privaten Medien und deren Journalisten integre Beweggründe für ihre publizistische Arbeit ab. Bei der Demonstration vor dem SWR in Baden-Baden nahmen für die Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unter anderem der Demo-Organisator Stefan Räpple, AfD-Landtagsabgeordneter aus Kehl, Stellung, der mit markigen Worten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Frage stellte. Dubravko Mandic, Jurist und AfD-Stadtrat in Freiburg, hielt die wohl aggressivste Rede auf Seiten der Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und drohte den SWR-Mitarbeitern.