Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Nobelpreis für das Rechengenie Gernsbeck" – „162 Millionen Euro müssten zurückfließen“
Baden-Baden, 22.01.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung zu dem goodnews4-Bericht OB-Kandidatin Lencke Wischhusen soll Baden-Baden erklären «wie tickt Berlin, wie tickt Stuttgart» – CDU-Fraktionschef Ansgar Gernsbeck im goodnews4-VIDEO-Interview.
Nobelpreis für das «Rechengenie Gernsbeck», der in einem Interview (goodnews4 vom 21.01.2026) behauptet, dass für jeden Euro, den die Stadt in das Festspielhaus investiert, neun Euro zurückfließen. Bei einer Kaufsumme von über 18 Millionen Euro, unberücksichtigt der Instandhaltungskosten, müssten also laut Berechnungen Gernsbeck im Laufe der nächsten Jahre 162 Millionen Euro zurückfließen. Kein Wunder, dass sich die örtlichen Politgrößen keine Sorgen machen wegen der 300 Millionen Schulden der Stadt. Wenn die vorgenannte Summe zurückfließt und jedes Jahr von dieser neuen super ertragreichen Firma Cesra 20 Millionen Gewerbesteuer bezahlt werden, dann sind wir unsere Schulden bald los. Das ist wirklich Nobelpreiswürdig.
Zu seinem Hinweis, dass die Stadt über «unglaublich viele Gesellschaften» verfügt, wäre vielleicht der Rat angebracht, die Gesellschaften, welche nur Verluste produzieren, und das sind fast alle, zu schließen bzw. zu privatisieren, dann wäre Baden-Baden noch schneller schuldenfrei. Seine Hinweise zur OB-Kandidatin Lencke Wischhusen sind allerdings kontraproduktiv. Wenn jemand aus einem der höchst verschuldeten Bundesländern mit der höchsten Arbeitslosigkeit kommt, dann ist das nicht unbedingt eine Empfehlung für besondere politische Leistungen. Und aufgrund des Altes zwei Amtszeiten in Aussicht zu stellen, ist wohl vermessen in Anbetracht der Tatsache, dass der letzte OB nicht einmal eine Amtszeit überstanden hat.
Martin Müller-Petersen
Baden-Baden
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