Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „OB-Kandidat Alexander Arpaschi hat mich überzeugt“ – „Wir müssen Tourismus und Einzelhandel bewahren und unterstützen“

Baden-Baden, 24.01.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Jörg Riemer Stellung zu dem goodnews4-Bericht AfD-Bundestagsabgeordneter Alexander Arpaschi sieht Chancen bei OB-Wahl in Baden-Baden – «Ziel ist die Stichwahl, danach kann alles passieren».

OB-Kandidat Alexander Arpaschi hat mich im Interview mit goodnews4 voll überzeugt: Kein endloses Gelaber wie bei vielen anderen Politikern. Keine blumigen Formulierungen und inhaltsleeren Floskeln. Dafür klare und einfache Aussagen, mit denen er dem Bürger seine Ziele und Prioritäten als zukünftiger OB vermittelt. Schauen wir uns drei Punkte aus dem Interview näher an:

1.) Auf die Frage nach seinen wichtigsten drei Themen als neuer OB antwortet Herr Arpaschi: «Das sind erstens die Finanzen, zweitens die Finanzen und drittens die Finanzen. Darauf baut alles auf.» Absolut richtig! Nur haben das sehr viele Politiker leider nicht erkannt. Sie meinen immer noch, Staat, Bundesland oder Kommune auf Schulden aufbauen zu können. Günstige Kita-Plätze, verbesserter ÖPNV, Sanierung von Straßen, Förderung kultureller Einrichtungen, mehr soziale Angebote für Jugendliche … alles sinnvolle und schöne Sachen – nur ohne ausreichend Kohle sind sie alle für die Tonne, d.h. nicht finanzierbar.

 

2.) Zu seinen Sanierungsplänen für Baden-Baden meint Herr Arpaschi: «Tja, wie man es in einer Firma macht, der es schlecht geht, man guckt sich die Kostenstruktur an, versucht es dann da zu regeln, man guckt, dass man die Umsätze erhöht.» Analyse der Ist-Zustandes -> Konzepte zur Senkung der Ausgaben- und Steigerung der Einnahmeseite -> von Monitoring begleitete Umsetzung der Konzepte … so macht man das! Da spricht der studierte Betriebswirt aus Herrn Arpaschi.

3.) Der OB-Kandidat Arpaschi hat auch den einzig gangbaren und zu verantwortenden Weg erkannt, die Einnahmeseite, d.h. die Steuereinnahmen, zu erhöhen: «Unsere Wirtschaft, das ist zum großen Teil Gastronomie, Hotellerie, das sind die Einzelhändler, (…) und in einem zweiten Schritt müssen wir auch gucken, dass wir die Industrie hier wieder ansiedeln, Gewerbegebiete eröffnen und das Endziel ist, die Gewerbesteuer wieder runterzusetzen.» Absolut richtig! Wir müssen Tourismus und Einzelhandel als primäres wirtschaftliches Standbein unserer Stadt bewahren und unterstützen. Gleichzeitig müssen wir aber auch diversifizieren, und den noch unterentwickelten Industriestandort Baden-Baden ausbauen.

Jörg Riemer
Baden-Baden


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