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Abhör-Affäre

Bauunternehmer Roland Weiss versucht auch Strafantragsteller mit Geld zu beeinflussen – Schreiben eines Freiburger Anwalts mit 500 Euro-Angebot an Geschädigte

Bauunternehmer Roland Weiss versucht auch Strafantragsteller mit Geld zu beeinflussen – Schreiben eines Freiburger Anwalts mit 500 Euro-Angebot an Geschädigte
Durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zur Leo-Affäre kamen die illegalen Abhöraktionen ans Tageslicht. Foto: goodnews4-Archiv

Baden-Baden, 24.04.2019, 00:00 Uhr, Bericht: Christian Frietsch Im Februar 2017 hatte der Bauunternehmer Roland Weiss die Lage noch gut im Griff. Nicht nur die Chefs der großen vier Baden-Badener Fraktionen folgten einem Ruf in sein Büro, sondern auch die lokalen Medien nach seiner Auswahl. Die «Missstände» durch die von goodnews4-Recherchen später ausgelöste Leo-Affäre sollten in der Oliverstraße nicht durch die Politik, sondern in Regie von Roland Weiss aus der Welt geräumt werden. Doch spätere Hausdurchsuchungen und die Beschlagnahme eines Smartphones brachten ans Tageslicht, dass wohl eine neue Straftat im Raum stand. goodnews4.de berichtete.

Dieses und viele andere Gespräche, darunter dutzende Gespräche mit Mitarbeitern der Baden-Badener Stadtverwaltung und auch mit Kommunalpolitikern, wurden durch den Bauunternehmer aufgezeichnet. Wie unsere Online-Tageszeitung gestern berichtete, bietet Roland Weiss den durch illegale Abhöraktionen Geschädigten jeweils 500 Euro als «finanzielle Genugtuung». Nach goodnews4-Informationen erhielten auch jene Geschädigten, die bereits einen Strafantrag gestellt haben, ein Schreiben mit dem Angebot einer Zahlung von 500 Euro.


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