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Veränderungen im Leistungsangebot der Klinikstandorte

Klinikum Mittelbaden vor „konsequenten Maßnahmen“ – Konzentration auf Baden-Baden, Rastatt und Bühl

Klinikum Mittelbaden vor „konsequenten Maßnahmen“ – Konzentration auf Baden-Baden, Rastatt und Bühl
Das „akutmedizinische Angebot“ soll auf die drei Klinikstandorte Baden-Baden Balg, Rastatt und Bühl konzentriert werden. Foto: Archiv

Baden-Baden, 25.09.2019, Bericht: Redaktion Das «akutmedizinische Angebot» soll «schrittweise auf die drei Klinikstandorte Baden-Baden Balg, Rastatt und Bühl konzentriert werden», teilte das Klinikum Mittelbaden gestern mit.

Dies habe der Aufsichtsrat der Klinikum Mittelbaden gGmbH in seiner Sitzung am 18. September «als konsequente Maßnahme den Gesellschaftern des Unternehmens zur Entscheidung vorgelegt». Hintergrund für die weitreichenden Maßnahmen seien «die landes- und bundespolitischen Entwicklungen im Gesundheitswesen und die personelle und wirtschaftliche Entwicklung an einigen Standorten des Unternehmens».

Bei diesen Planungen zu «Veränderungen im Leistungsangebot der Klinikstandorte» soll die Schmerztherapie von Ebersteinburg nach Bühl umziehen. Die durchschnittlich 15 stationären Schmerzpatienten sowie die Schmerzambulanz sollen am Bühler Standort integriert werden. Die Schmerztherapie stelle in Bühl eine sinnvolle medizinische Ergänzung dar zum dort bereits bestehenden Leistungsangebot der Neurochirurgie, Handchirurgie und Altersmedizin.

Das palliativmedizinische Angebot in Ebersteinburg werde mit dem gleichgelagerten Angebot im Palliativcentrum in der Hub zusammengeführt. Als Folgenutzung in Ebersteinburg werde das bestehende Hospizangebot erweitert und um weitere pflegerische Angebote ergänzt.

Das bisher in Forbach und in Bühl vorhandene altersmedizinische Angebot könnte in der zweiten Jahreshälfte des nächsten Jahres am Bühler Klinikstandort konzentriert werden, heiß es in der Erklärung des Klinikums weiter. Im Forbacher Klinikgebäude stehe dann der Bevölkerung weiterhin eine niedergelassene Allgemeinmedizinerin, Sprechstundenangebote von Chefärzten aus dem Klinikum und operative augenärztliche Leistungen durch eine Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Augenärzte zur Verfügung. Als Folgenutzung der bisherigen Bettenstation werde eine Ausweitung des bereits bestehenden Kurzzeitpflegeangebotes um eine vollstationäre Pflege auf eine wirtschaftliche Umsetzbarkeit überprüft. Daneben sei bereits mit dem Umbau der bisherigen Küche in eine Tagespflegeeinrichtung begonnen worden. Die zukünftig zirka 14 Plätze umfassende Einrichtung soll von der Sozialstation Forbach-Weisenbach betrieben werden. Die Kooperation mit der DRK-Rettungswache werde optimiert und in das Hauptgebäude verlagert. Der bisherige Forbacher Klinikstandort könne durch diese Maßnahmen in ein wohnortnahes medizinisches und pflegerisches Versorgungsangebot überführt und langfristig als Gesundheits- und Pflegezentrum gesichert werden, heißt es abschließend.


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