Vorgang wird aufgearbeitet
Panzergranate ursprünglich in Sandweier gefunden – Gefährlichkeit zunächst nicht erkannt

Baden-Baden, 20.03.2026, Bericht: Redaktion Wie nach aktuellen Erkenntnissen gestern aus dem Rathaus Baden-Baden bekannt wurde, sei die am Mittwoch im Wald an der Quettigstraße gesprengte Panzergranate ursprünglich in Sandweier gefunden worden. Die Gefährlichkeit der Granate sei zunächst nicht erkannt worden.
Der genaue Vorgang werde derzeit aufgearbeitet, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus, dabei hätten sich bereits weitere Erkenntnisse ergeben. Demnach sei das Objekt im Rahmen von Wegebauarbeiten im Bruchgraben in Sandweier aufgefunden und abtransportiert worden. Zu diesem Zeitpunkt sei die Gefährlichkeit des Gegenstands für den Mitarbeiter nicht erkennbar gewesen. Erst bei der näheren Sichtung am Lagerplatz unweit der Quettigstraße in der Baden-Badener Innenstadt sei das Objekt als verdächtig eingestuft und umgehend die Polizei verständigt worden, die dann den Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzugezogen habe.
Nach Begutachtung wurde der Gegenstand als Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert und fachgerecht unschädlich gemacht. goodnews4.de berichtete. Während des laufenden Einsatzes habe die Gefahrenabwehr im Vordergrund gestanden.
«Die Stadtverwaltung wird den Vorfall zum Anlass nehmen, die betreffenden Mitarbeitenden für den Umgang mit möglichen Kampfmitteln zu schulen», heißt es zur Lehre aus dem Vorfall.
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