Spendenaktion

Baden-Baden hat die Ukraine nicht vergessen – Rotary Club Rastatt – Baden-Baden spendet Krankenwagen

Baden-Baden hat die Ukraine nicht vergessen – Rotary Club Rastatt – Baden-Baden spendet Krankenwagen
Arthur Landwehr (links), Vizepräsident des Rotary Clubs Rastatt – Baden-Baden, und Ulrich Göller (rechts), Charity-Vorstand des Clubs, übergeben in Baden-Baden die Schlüssel des Krankenwagens an Andrew Miller, der das Fahrzeug nach Lwiw überführte. Foto:

Baden-Baden, 31.08.2026, Bericht: Redaktion Ein ausgemusterter Rettungswagen aus Mittelbaden ist künftig in der Ukraine im Einsatz.

Der Rotary Club Rastatt – Baden-Baden hat das Fahrzeug mit Spendengeldern finanziert und dem Rotary Club «Ukraine Unity&rauqo; in Lwiw übergeben. Jetzt soll der Krankenwagen vor allem für den Transport von Kranken und Verwundeten eingesetzt werden, teilt Arthur Landwehr für den Rotary-Club mit.

«Rotary steht für Frieden und Humanität», sagt Wolfgang Kirchhoff, Präsident des Rotary Clubs Rastatt – Baden-Baden. «Die Sorge um die Verletzten ist ein Stück Humanität, das wir auch in einem brutalen Krieg bewahren können.» Aus diesem Gedanken sei die Idee entstanden, einen vom Deutschen Roten Kreuz Mittelbaden ausgemusterten Krankenwagen zu erwerben und in die Ukraine zu bringen. In Deutschland habe das Fahrzeug das Ende seiner regulären Einsatzzeit erreicht. In der Ukraine könne es dagegen noch über Jahre wertvolle Dienste leisten.

 

Organisiert wurde das Projekt von dem Baden-Badener Arzt Franz van Erckelenz, der im Rotary Club Rastatt – Baden-Baden für die internationalen Kontakte verantwortlich ist. Ihm sei es gelungen, «mit viel Geduld die rechtlichen und organisatorischen Hürden für den Export des Krankenwagens zu überwinden», heißt es in der Mitteilung des Clubs. Für die Überführung sei Andrew Miller aus England gewonnen worden, ein Rotarier mit engen Verbindungen zur Ukraine, der bereits große Erfahrung mit Fahrzeugtransporten in die Ukraine habe. Er habe den Krankenwagen in Baden-Baden abgeholt und innerhalb eines Tages sicher nach Lwiw gebracht, wo das Fahrzeug an den örtlichen Rotary Club «Ukraine Unity» übergeben worden sei.

«Seinen vorerst festen Einsatzort hat der mittelbadische Krankenwagen in Sumy, gut zwei Autostunden von der umkämpften Stadt Charkiw entfernt gefunden. Das örtliche gemeinnützige Krankenhaus koordiniert seinen Einsatz. Vorgesehen ist, mit dem Krankenwagen unter anderem Verwundete einige Kilometer hinter der Front aufzunehmen und zur medizinischen Behandlung zu transportieren. Unmittelbar an der Front soll das Fahrzeug nicht eingesetzt werden, um Besatzung und Patienten nicht zusätzlich der Gefahr von Drohnenangriffen auszusetzen», erklären die Rotarier aus Baden-Baden und Rastatt.




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