Angriffe nach Kommentar zu OB-Kandidatur von Alexander Arpaschi
Baden-Badener Stadträtin Beate Schneider beklagt sich wegen „frauenfeindlicher Angriffe“ – „Meine Kritik richtet sich gegen diesen konkreten AfD-Kandidaten“

Baden-Baden, 17.01.2026, Bericht: Redaktion In einer Mitteilung an die goodnews4-Redaktion teilt die Stadträtin Beate Schneider, Die Linke mit, dass sie wegen eines Statements in Zusammenhang mit der OB-Kandidatur des AfD-Bundestagsabgeordneten Alexander Arpaschi in den Portalen Facebook und Instagram angegriffen werde.
Sie sei «echt erstaunt, manchmal erschrocken», abgesehen von «den üblichen Beleidigungen» erschrecke sie die «offensichtliche Frauenfeindlichkeit» der «blauen Anhänger». Zu den konkreten Inhalten der von ihr beanstandeten Angriffe in den sozialen Medien äußerte sich Stadträtin Beate Schneider nicht.
Das Statement von Beate Schneider vom 16. Januar 2026 im Wortlaut:
Ich nehme die vielen Reaktionen auf meinen Beitrag zur OB-Kandidatur zur Kenntnis – auch die kritischen. Gleichzeitig möchte ich klar sagen: Meine Kritik richtet sich ausdrücklich gegen diesen konkreten AfD-Kandidaten und die politischen Positionen, für die er steht. Was mich jedoch erschüttert, sind die persönlichen Angriffe und die teils offen frauenfeindlichen und beleidigenden Kommentare, die ich in diesem Zusammenhang erfahren habe. Kritik an meinen politischen Aussagen ist legitim. Beleidigungen und Herabwürdigungen sind es nicht.
Meine Haltung ist politisch und wertebasiert. Als gewähltes Ratsmitglied trage ich Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt und für das Bild, das Baden-Baden nach innen und außen vermittelt. Für mich steht Baden-Baden für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Amt des Oberbürgermeisters ist nicht nur eine Verwaltungsfunktion, sondern auch ein Amt mit Vorbildwirkung und politischer Verantwortung. Unterschiedliche Meinungen gehören zu einer lebendigen Demokratie. Ich wünsche mir, dass wir diese Auseinandersetzung klar, leidenschaftlich, aber respektvoll führen – ohne Hass, ohne Sexismus und ohne persönliche Abwertung.
Mein Aufruf richtet sich weiterhin an alle demokratischen Kräfte, sich einzubringen, Position zu beziehen und sich aktiv an der Gestaltung unserer Stadt zu beteiligen – aus Überzeugung für die Werte, die unser Zusammenleben tragen. Ich stehe für den offenen Dialog – mit klarer Haltung und gegenseitigem Respekt.
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