Hitzewelle
Badische Jäger bitten um Rücksicht – Hitze im Wald – Wildtiere brauchen Ruhe an Wasserstellen

Baden-Baden/Rastatt, 30.06.2026, Bericht: Redaktion Die Badischen Jäger Rastatt/Baden-Baden bitten Waldbesucher um Rücksicht. Jede unnötige Flucht koste Kraft, machen die Jäger auf die Tiere im Wald und deren Lage an den Hitzetagen aufmerksam.
«Bei großer Hitze bedeutet jede unnötige Bewegung zusätzlichen Stress für Wildtiere. Wenn Reh, Hase, Fuchs oder andere Wildtiere gestört werden und flüchten müssen, kostet das wertvolle Energie», erklärt Frank Schröder, Kreisjägermeister und Vorsitzender der Badischen Jäger Rastatt/Baden-Baden. «Gerade jetzt brauchen Wildtiere Ruhe, Schatten und Zugang zu Wasser.»
Besonders sensibel seien Wasserstellen, die oftmals von Jägern angelegt und mit Wasser befüllt werden, Bachläufe, Gräben, Tümpel und feuchte Senken. Viele Wildtiere suchen solche Orte in Hitzeperioden gezielt auf, um zu trinken oder sich abzukühlen. Wer dort querfeldein unterwegs ist, Hunde frei laufen lässt oder längere Zeit verweilt, kann Tiere von dringend benötigten Rückzugsorten fernhalten. Die Badischen Jäger empfehlen daher: auf den Wegen bleiben, Hunde anleinen oder eng bei sich führen, Dickungen und Uferbereiche meiden. Laute Aktivitäten in Waldnähe können Tiere zusätzlich beunruhigen.
«Die Vorsicht vor Feuer im Wald hat in diesen Tagen höchste Priorität. Zugleich gilt: Auch Wildtiere leiden unter der Hitze und brauchen Ruhe. Umsichtiges Verhalten schützt deshalb Wald und Wild gleichermaßen», so Frank Schröder. «Wer im Wald unterwegs ist, sollte keine Zigaretten wegwerfen, nicht grillen, keine Fahrzeuge auf trockenem Gras abstellen – und zugleich bedenken: Der Wald ist nicht nur Erholungsraum für uns Menschen, sondern Lebensraum für viele Tiere.»
Die Badischen Jäger appellieren an alle Naturbesucher, sich in den Hitzetagen besonders umsichtig zu verhalten. Schon kleine Verhaltensänderungen helfen.
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