Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

CDU-Kreisverband nicht hilfreich für die CDU Deutschland – Pressemitteilung aus Berlin, nicht aber aus Baden-Baden

CDU-Kreisverband nicht hilfreich für die CDU Deutschland – Pressemitteilung aus Berlin, nicht aber aus Baden-Baden
Foto: Archiv

Baden-Baden/Berlin, 23.07.2026, Bericht: Redaktion Jeden Tag finden Pressemitteilungen der CDU Deutschland ihren Weg in die goodnews4-Redaktion. Das gilt nicht für den CDU-Kreisverband Baden-Baden und auch nicht für den hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten.

Seit den goodnews4-Berichten zu einem Amtsmissbrauch des CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker bleiben Pressemitteilungen aus und redaktionelle Anfragen werden nicht mehr beantwortet. Dafür beschloss der CDU-Kreisverband schon vor vier Jahren ein Einladungsboykott für CDU-Veranstaltungen. An den Kurs der Baden-Badener CDU halten sich nicht alle CDU-Politiker. Manuel Hagel ebenso wie die hiesigen CDU-Landtagsabgeordnete sind mit Interviews und Redaktionsbesuchen präsent. Der CDU bröckelt wohl auch in Westdeutschland die Basis weg, wie die letzten Umfragen auch auf Wahlkreisebene zeigt. goodnews4.de berichtete. Hilfreich dürfte das Verhalten des CDU-Kreisverbandes nicht sein für die CDU Deutschland.

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Die Pressemitteilung der CDU Deutschland vom 22. Juli 2026 im Wortlaut:

Der Vorsitzende der CDU Deutschlands, Friedrich Merz, und der Vorsitzende der CSU, Markus Söder, haben heute Thorsten Frei für den Vorsitz der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde in einer Videokonferenz mit dem Fraktionsvorstand unterbreitet und anschließend den Mitgliedern der Fraktion vorgelegt. Die Fraktion wird am 29. Juli in einer Sondersitzung darüber abstimmen.

 

Merz sagte zu seinem Personalvorschlag: «Ich bitte um Zustimmung der Fraktion für Thorsten Frei, der einen maßgeblichen Anteil am bisherigen Erfolg der Regierungsarbeit und der Stabilität der Koalition hat. Die Reformerfolge der letzten Wochen sind auch sein Verdienst. Thorsten Frei kommt aus der Mitte der Fraktion und wird dort für das perfekte Zusammenspiel zwischen Parlament, Koalitionspartner und Bundesregierung sorgen.»

Merz sagte mit Blick auf den bisherigen Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn: «Jens Spahn hat den Aufbau der Regierungsfraktion in kritischer Zeit zielstrebig, zuverlässig und erfolgreich vorangetrieben. Gerade in den letzten Wochen hat er eine bedeutende Rolle in der Erarbeitung der Reformvorhaben der Regierung gespielt. Dafür danke ich ihm sehr.»

Söder sagte: «Als CSU-Vorsitzender unterstütze ich den Vorschlag von Friedrich Merz. Thorsten Frei wird ein guter Vorsitzender der gemeinsamen Bundestagsfraktion werden. Schon als Kanzleramtsminister oder früher als Parlamentarischer Geschäftsführer haben wir mit ihm gut zusammengearbeitet.»




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