Corona-Maßnahmen

Corona-Maßnahmen auf dem Rückzug – Bei Gesundheit und Pflege: „Nur Personen, die neu eingestellt werden, müssen ab 1. Oktober Impfnachweis vorlegen“

Corona-Maßnahmen auf dem Rückzug – Bei Gesundheit und Pflege: „Nur Personen, die neu eingestellt werden, müssen ab 1. Oktober Impfnachweis vorlegen“
Foto: Archiv

Stuttgart, 21.09.2022, Bericht: Redaktion Mit einer größeren Corona-Welle rechnen wohl auch unter den verantwortlichen Politikern in Stuttgart nur wenige.

«Aktuell im Gesundheits- und Pflegebereich Beschäftigte müssen in Baden-Württemberg ab 1. Oktober keinen Nachweis über eine dritte Impfung oder Genesung vorlegen», teilte gestern das Sozialministerium mit. Ab dem 1. Oktober 2022 sieht die gesetzliche Regelung des Bundes vor, dass nur noch dreifach geimpfte Personen beziehungsweise mindestens zweifach geimpfte Personen mit überstandener Infektion als vollständig immunisiert gelten. «Von den Menschen, die aktuell in betroffenen Einrichtungen wie Pflegeheimen und Krankenhäuser beschäftigt sind, muss in Baden-Württemberg allerdings kein erneuter Nachweis über das Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes verlangt werden», erklärte Minister Manne Lucha. Nur Personen, «die neu eingestellt werden sollen, müssen ab dem 1. Oktober den Leitungen der Einrichtungen einen Nachweis vorlegen, der den dann geltenden strengeren Anforderungen genügt». Ab dem 1. Oktober 2022 sieht die gesetzliche Regelung des Bundes vor, dass nur noch dreifach geimpfte Personen oder mindestens zweifach geimpfte Personen mit überstandener Infektion als vollständig immunisiert gelten.

Mit der neuen Regelung «sollen die Einrichtungen und die Gesundheitsämter vor nochmaligem massivem bürokratischen Aufwand geschützt werden». Nach der einrichtungsbezogenen Impfpflicht des Bundes müssen Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs nachweisen, dass sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft beziehungsweise von einer Coronainfektion genesen sind oder aber aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

 

«Die einrichtungsbezogene Impfpflicht war ursprünglich als erster Schritt zu einer allgemeinen Impfpflicht geplant. Allerdings haben die Überlegungen für eine erweiterte Impfpflicht, beispielsweise für Ältere, keine Mehrheit im Bundestag gefunden. Impfen ist auch weiterhin wichtig zur Verhinderung schwerer Verläufe und wir werben nicht nur dafür, sondern unterstützen von Seiten des Landes auch weiterhin die Durchführung von Impfungen tatkräftig», so Minister Lucha.


Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.