Bundestagswahl am 23. Februar 2025

Der spannendste Moment am Sonntag – ZDF-Wählerbefragung am Sonntag in Halberstung, Schiftung und Müllhofen für 18-Uhr-Prognose

Der spannendste Moment am Sonntag – ZDF-Wählerbefragung am Sonntag in Halberstung, Schiftung und Müllhofen für 18-Uhr-Prognose
Oben: Frank Brede, Grüne, Kai Whittaker, CDU. Unten: Alexander Arpaschi, AfD, Lukas Hornung, SPD, Lothar Tatzik, Die Linke.

Baden-Baden/Sinzheim, 22.02.2025, Bericht: Redaktion Der spannendste Moment der Bundestagswahl dürfte am Sonntag der Moment sein, wenn um 18 Uhr die Säulen mit den Hochrechnungen sichtbar werden. Dann steht nach bisheriger Erfahrung das Ergebnis ziemlich sicher fest.

Bei der Prognose zur Bundestagswahl 2021 wichen die Werte der 18-Uhr-Prognose in der ARD, durchgeführt vom Umfrageinstitut infratest dimap, zwischen 0,8 Prozentpunkte bei der Union und 0,1 Prozentpunkte bei Die Linke vom Endergebnis ab. Bei FDP und BSW kann allerdings ein Zehntelprozent über Sein oder Nichtsein entscheiden. Und damit auch über die Frage der Koalitionsoptionen.

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Eine besondere Rolle für die 18 Uhr-Prognose dürfen die Wähler im Sinzheimer Wahlbezirk Halberstung, Schiftung und Müllhofen spielen. Am Sonntag wird dort im Rahmen der Bundestagswahl eine Wählerbefragung durchgeführt, teilt Christina di Bartolomeo vom Bürgermeisteramt Sinzheim mit. Der Wahlbezirk sei in der Stichprobe enthalten, die für die Hochrechnungen und Analysen in der Wahlsendung des Zweiten Deutschen Fernsehens, ZDF, verwendet werde. Die Wählerbefragung erfolge durch die Forschungsgruppe Wahlen. Die Befragung der Wähler findet vor dem Wahllokal Bürgerbegegnungsstätte Halberstung statt, nachdem diese das Wahllokal verlassen haben. Die Befragung sei mit der Gemeinde Sinzheim abgestimmt, heißt es aus dem Rathaus.

 

Die Befragungen werden durch beide öffentlich-rechtlichen Systeme finanziert und durch Befragungsinstitute durchgeführt. Bei der Bundestagswahl sind vor einigen Hundert ausgewählten Wahllokalen in ganz Deutschland Mitarbeiter von Umfrageinstituten im Einsatz. Vor den Wahllokalen füllen die Wähler unmittelbar nach dem Wahlvorgang nochmal einen Fragebogen aus. Darin sollen sie angeben, welche Partei sie gewählt haben. Auch Geschlecht, Alter, Beruf und andere Daten werden abgefragt. Teilnahme an der Nachwahlbefragung ist freiwillig und anonym. Die Befragungsdaten werden stündlich von Mitarbeitern an das Umfrageinstitut übermittelt. Bevor aus den Daten der sogenannten «Exit-Polls» die 18-Uhr-Prognose erstellt wird, werden sie gewichtet. Da die Nachwahlbefragung freiwillig ist, können nicht alle Wähler nach ihrem Wahlgang erfasst werden, sondern nur diejenigen, die teilnehmen wollen. Die Daten der anderen fehlen und werden mithilfe spezieller Gewichtungsmodelle ergänzt, heißt es in einer Mitteilung des ZDF zu dem Verfahren. Die Stimmabgabe der Briefwähler muss deshalb geschätzt und mit den Befragungsdaten zusammengeführt werden.




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