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Februar vor sieben Jahren – Rückblick auf Affären in Baden-Baden: Auch Landtagsabgeordnete Beate Böhlen wurde abgehört

Baden-Baden, 27.02.2026, Bericht: Redaktion Vor sieben Jahren erschütterten die Leo-Affäre und der Gehri-Prozess die Stadt Baden-Baden. goodnews4.de hatte die Missstände aufgedeckt.
Die Höhepunkte dokumentierten sich in der goodnews4-Berichterstattung. Die Gerichte sprachen ihre Urteile, eine politische Aufarbeitung der Affären ist bis aber heute ausgeblieben. So wurden in der Kommunalpolitik auch wenige Lehren gezogen. Die CDU verweigert bis heute Auskunft, wie es sich mit möglichen Spendengeldern des verurteilten Bauunternehmers verhielt. Betroffene Parteien reagierten während der Berichterstattung mit Interviewboykotten und anderen Restriktionen. Der CDU-Kreisverband und die Fraktion der Grünen halten auch aktuell Restriktionen gegen goodnews4.de aufrecht.
Was war heute vor sieben Jahren? Die Schnelligkeit, mit der das Leben vergeht, ist eine Erfahrung, die man gleich nach den Kindertagen macht. «Ach ja, das ist schon wieder sieben Jahre her», werden Sie vielleicht sagen, wenn Sie diesen Bericht lesen, den wir im Februar vor sieben Jahren als Aufmacher veröffentlicht haben.
Auch Landtagsabgeordnete Beate Böhlen wurde abgehört – CDU-Fraktionschef Ansgar Gernsbeck: „Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung“ – „Tagtäglich gibt es Verfehlungen Einzelner“
Baden-Baden, 19.02.2019, 00:00 Uhr, Bericht: Christian Frietsch «An diesem Termin wird das BT und die BNN teilnehmen, in dem die Missstände der letzten Tage aufbereitet werden», hatte Roland Weiss den Baden-Badener Fraktionen im Februar 2017 mitgeteilt und sie zu einem Gespräch in sein Büro eingeladen. Vertreter der Gemeinderatsfraktionen von CDU, SPD, Grüne und Freie Wähler ließen sich dann in sein Büro zitieren, um die bei goodnews4.de erhobenen Verdächtigungen aus der Welt zu schaffen. goodnews4.de berichtete.
Nur die zwei Kleinen im Gemeinderat, FBB und FDP, waren dem Ruf des mächtigen Bauunternehmers nicht gefolgt. «Diese Problematik kann nicht in einem Gespräch gelöst werden, zu dem Sie einladen. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir Ihrer Einladung nicht Folge leisten», hatte FBB-Stadtrat Heinrich Liesen den Bauunternehmer wissen lassen. Nun scheint sicher, dass Roland Weiss auch dieses Gespräch in seinem Büro illegal aufgezeichnet hat. Danach war in den beiden von Roland Weiss ausgesuchten Zeitungen von «Gerüchten im Internet» zu lesen.
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