Festnahme

Innenminister Strobl zur Festnahme eines mutmaßlichen Ndrangetha-Mitglieds – Razzia in Baden-Baden liegt zwei Jahre zurück

Innenminister Strobl zur Festnahme eines mutmaßlichen Ndrangetha-Mitglieds – Razzia in Baden-Baden liegt zwei Jahre zurück
Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Archiv

Baden-Baden, 31.08.2023, Bericht: Redaktion Die Festnahme eines mutmaßlichen Ndrangetha-Mitgliedes durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart nimmt Innenminister Thomas Strobl zum Anlass auf die Sicherheitslage im Land einzugehen.

23 Jahre nach einem Mord in Italien ist ein mutmaßlicher Täter in Bad Urach im Kreis Reutlingen gefasst worden. Das Landeskriminalamt hatte mitgeteilt, dass der Italiener in der Region Kalabrien einen Mann umgebracht haben soll. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann mit der italienischen Mafia in Verbindung steht. Grundlage für die Polizeiaktion war ein europäischer Haftbefehl aus Italien. Bei dem Tötungsdelikt im Jahr 2000 in Italien wurde ein Angehöriger eines rivalisierenden Ndrangheta-Clans in einer Kleinstadt in Kalabrien in einen Hinterhalt gelockt und durch einen Kopfschuss getötet.

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Thomas Strobl: «Diese Festnahme zeigt erneut ganz deutlich: Baden-Württemberg ist kein geeigneter Rückzugsort für Angehörige der Mafia. Wir gehen hier hart und konsequent vor – und arbeiten dazu eng und vertrauensvoll mit den italienischen Antimafi-Behörden zusammen. Organisationen wie die Mafia arbeiten international, über Landesgrenzen hinweg. Das Verbrechen kennt keine Grenzen und deshalb ist eine funktionierende, von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit über alle Ländergrenzen im Kampf gegen die Mafia auch so wichtig. Da werden wir auch weiterhin hart am Ball bleiben.»




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