Sanierung geplant
Landtag gibt Mittel für Baden-Badener Thermalbäder frei – Landesregierung kommt Pflichten nach

Baden-Baden, 20.12.2024, Bericht: Redaktion Die Bäder in Baden-Baden gehören dem Land Baden-Württemberg, das für deren Erhaltung die Verantwortung trägt. Somit sind die nun vom Landtag verabschiedeten Millionen auch keine Mittel, die an die Stadt Baden-Baden fließen.
Der Landtag von Baden-Württemberg hat nun in dritter Lesung den Doppelhaushalt 2025/26 verabschiedet. Darin enthalten ist die Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 82,5 Millionen Euro für die Sanierung der beiden Staatsbäder Friedrichsbad und Caracalla Therme in Baden-Baden. goodnews4.de berichtete bereits.
Die Landtagsabgeordneten Cornelia von Loga, CDU, und Hans-Peter Behrens, Grüne, treten mit einer Pressemitteilung gemeinsam auf. Die beiden Landtagsabgeordneten gehören den Fraktionen der beiden Regierungsparteien Grüne und CDU an. Behrens war Nachfolger der Baden-Badener Landtagsabgeordneten Beate Böhlen. Cornelia von Loga folgte Tobias Wald, der mit dem Posten als Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken mit Sitz in Baden-Baden versorgt wurde.
«Die Staatsbäder sind ein Aushängeschild für Baden-Baden, für die ganze Region und für das Land Baden-Württemberg. Sie spielen eine wichtige Rolle im Sinne des UNESCO-Welterbetitels und sind umso mehr Verpflichtung für uns alle. Die im Haushalt eingestellten Mittel stellen einen bedeutenden Schritt dar, um das Friedrichsbad und die Caracalla Therme im Ensemble zu erhalten, zukunftssicher aufzustellen und zu betreiben», werden Hans-Peter Behrens und Cornelia von Loga in der Pressemitteilung zitiert.
Im weiteren Schritt sollen die Erkenntnisse aus der in diesem Jahr durchgeführten Markterkundung zum Tragen kommen. Die Ausschreibung der Sanierung und des Betriebs der Staatsbäder in Baden-Baden werden in rechtlicher, baulicher und technischer Hinsicht an alle Beteiligten sehr hohe Anforderungen stellen, heißt es in der Pressemitteilung der beiden Abgeordneten weiter. &lauqo;Eine Erkenntnis aus der Markterkundung war laut Finanzministerium, dass es aufgrund des spezifischen und eng umgrenzten Marktumfeldes sinnvoll ist, das Vergabeverfahren mit zeitlichem Abstand durchzuführen. Die künftigen Betreiber werden ausreichend Zeit benötigen, um die Gegebenheiten vor Ort zu analysieren und in sich schlüssige Betreiberkonzepte und wirtschaftlich belastbare Zahlen zu ermitteln. Um den Bietern diese Gelegenheit zu geben, möchte das Ministerium im Jahr 2026 das Vergabeverfahren zur Sanierung und dem Betrieb der Bäder in Baden-Baden vorbereiten und die Zuschlagserteilung für das Jahr 2027 anstreben», so Hans-Peter Behrens und Cornelia von Loga abschließend.
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